Reinhold Schneider-Briefmarke der Deutschen Post, 2003 (hf0510)Reinhold Schneider

*13.Mai 1903 in Baden-Baden, +6.April 1958 in Freiburg im Breisgau/Baden-Württemberg

Stationen u.a.: Verschiedene Berufe nach dem Abitur. Beschäftigung mit spanischer und portugiesischer Literatur. 1928/29 verschiedene Reisen nach Italien, Spanien, England, Frankreich, Portugal, Skandinavien. Leistet Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Wird wegen Hochverrats angeklagt. Stirbt 1958 nach jahrelangem Leiden.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Orden "Pour le mérite" (1952). Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1956).
- Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des P.E.N.

Veröffentlichungen (Auswahl): Zwischenspiel in Beerreuth, Novelle (1929). Das Leiden des Camoes, Essay (1930). Las Casas vor Karl V., Erzählung (1938). Macht und Gnade, Essays. Der Kreuzweg. Das Vaterunser. Die Macht der Friedfertigen. Verhüllter Tag, Autobiografie (1954). Der Balkon, Autobiografie (1957). Der Wahrheit Stimme will ich sein, Essays, Erzählungen, Gedichte (2003, Insel, hrsg. von Carsten Peter Thiede und Karl Josef Kuschel). Winter in Wien, Notizen (2003, Herder).

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