Zettels Traum von Arno Schmidt (Autor), Joachim Kersten (Sprecher), Bernd Rauschenbach (Sprecher), Jan Philipp Reemtsma (Sprecher) , 2008, HoCaArno Schmidt zum Text (aus:Aus dem Leben eines Fauns)

*18.Januar 1914 in Hamburg, +3.Juni 1979 in Celle/Niedersachsen

Stationen u.a.: Wächst mit seiner Schwester, Luzie Hildegard (1911-77), in eher kleinbürgerlich-ärmlichen Verhältnissen und (mitbedingt durch starke Kurzsichtigkeit) frühkindlicher Isolation auf. Schulbesuch in Hamburg, Görlitz, Breslau. 1934 Kaufmännischer Angestellter in Greifenberg. 1939-46 Soldat und Kriegsgefangenschaft. Englischer Dolmetscher. Ab 1947 Freier Schriftsteller. Seit 1986 gibt es die GASL »Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser«.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Großer Literaturpreis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (1951). Theodor Fontane-Preis (1964). Goethe-Preis, Frankfurt (1973).

Veröffentlichungen (Auswahl): Leviathan, Erz. (1949). Brand's Haide, Roman (1951). Das steinerne Herz, Roman (1956/2002, Suhrkamp, Nachwort von Georg Klein/2008, SüddeutscheZeitungBibliothek). Die Gelehrtenrepublik, Roman (1957). Kaff auch Mare Crisium, Roman (1960). Kühe in Halbtrauer, Erz. (1964). Der Ritter vom Geist (1965). Der Triton mit dem Sonnenschirm (1969). Zettels Traum, Roman (1970/2008, Audio-CD, Hoffmann&Campe). Das erzählerische Werk 1946-64 (2000, Haffmans). Nobodaddy's Kinder, HörCD (Hörverlag). Des Dichters Aug' in feinem Wahnwitz rollend..., Dokumente und Studien zu Zettels Traum (2001, Edition Text+Kritik, hrsg. von Jörg Drews, und Doris Plöschberger). Arno Schmidt:Vier mal vier, Fotografien aus Bargfeld (2003, Suhrkamp, hrsg. und mit einem Nachwort von Janos Frecot). Music at Night, Arno Schmidt's Garden of Verses (2004, Edition ReJoyce). Dritte Wege-Kontexte für Arno Schmidt und James Joyce (2005, Edition ReJoyce, hrsg. von Friedhelm Rathjen). Aus dem Leben eines Fauns, Kurzroman (2005, S. Fischer TB). Arno Schmidt auf Fanø-Der Schulausflug der Atheisten (2005, Edition ReJoyce, hrsg. von Friedhelm Rathjen).

Sekundärliteratur (Auswahl): Keine Experimente! Untersuchungen zu Arno Schmidt: Die Gelehrtenrepublik (2010, edition paroikia, von Winand Herzog). Tagebuch aus dem Jahr 1956, Tagebuch (2012, Suhrkamp, von Alice Schmidt). Das zweite Programm, Arno Schmidt als Theaterautor und der Maler Eberhard Schlotter (2012, Edition Text+Kritik, von Winand Herzog).

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