Friedrich Schiller, Stahlstich, ca. 1880, aus Privatsammlung; Copyright: foto-poklekowski Doris Poklekowski

Friedrich Schiller
Repro: Doris Poklekowski

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Friedrich Schiller zum Text (Shakespeares Schatten) zum Text (Nadowessische Totenklage) zum Text (Das Lied von der Glocke) zum Text (Die Freundschaft) zum Text (Jeremiade) zum Text (Wenn der Gedrückte...) zum Text (Der Handschuh) zum Text (Der Ring des Polykrates) Hintergrund-Information: Schiller-Denkmal in Frankfurt/Main Hintergrund-Information: Zum 250. Geburtstag von Friedrich Schiller

*10.November 1759 in Marbach/Württemberg, +9.Mai 1805 in Weimar/Thüringen

Stationen u.a.: Sohn eines Militärarztes. Wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Dorfschule. Lateinschule. 1773 Militärakademie. 1776 Medizinstudium. 1780 Regimentsmedicus in Stuttgart. Arrest und Schreibverbot wegen der Uraufführung "Räuber" 1782 in Mannheim. 22.9.1782 Flucht und Aufenthalt unter fremdem Namen in Bauerbach bei Meiningen. Verschiedene Stationen, wie Mannheim, Leipzig, Dresden. 1787 Übersiedlung nach Weimar. 1789 Professor für Geschichte in Jena. 1790 Heirat mit Charlotte von Lengefeld. Ständige Geldnot und Krankheit. Seit 1794 Freundschaft mit Johann Wolfgang von Goethe. Stirbt 1805 an er Schwindsucht. 1827 Überführung der sterblichen Überreste in die Fürstengruft Weimar.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Drama, Schauspiel, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Dänisches Stipendium (1791-93). Geadelt (1802).

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Räuber, Schauspiel (1781). Die Verschwörung d. Fiesko zu Genua, Tragödie (1783). Kabale und Liebe, Tragödie (1784). Verbrecher aus Infamie, Erzählung (1785). Don Carlos, Tragödie (1787). Der Geisterseher, Erzählung (1788/Reclam). Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande (1788). Iphigenie in Aulis, Übersetzung (1790). Geschichte des 30jährgen Kriegs (1791-93). Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen (1792). Über Anmuth und Würde (1793). Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795). Über naive und sentimentalistische Dichtung (1795). Wallenstein, Drama (1800). Die Jungfrau von Orleans, Tragödie (1801). Maria Stuart, Tragödie (1801). Die Braut von Messina, Tragödie (1803). Wilhelm Tell, Schauspiel (1804).

Sekundärliteratur (Auswahl): Schillers Theorie des Tragischen bis zum Jahr 1784, Diss (1912, von Adam Kuckhoff). Die Lyrik Hölderlins im Verhältnis zur Lyrik Goethes und Schillers, Essay (1933, Gärtner, von Rudolf Habetin). Schiller, Biografie (1936, von Bernt von Heiseler). Die Schillers, Der Dichter und seine Familie (1997, Aschendorff, von Ellen Conradi-Bleibtreu). Im Schatten des Genius, Schillers Familie im Rheinland (1997, Aschendorff, von Ellen Conradi-Bleibtreu). Schiller.Leben-Werk-Zeit, 2-bändig (2000, Beck, hrsg. von Peter-André Alt). Historische Schriften und Erzählungen II, Werke und Briefe, Band 7 (2002, Deutscher Klassiker Verlag, hrsg. von Otto Dann). ...und mich, mich ruft das Flügeltier-Schiller für Kinder (2004, Insel, ausgewählt von Peter Härtling). Das Leben des Friedrich Schiller - Eine Wanderung (2004, Insel, hrsg. von Sigrid Damm). Schillers Poeme, Jubiläumsausgabe mit Fotografien, Kommentierter Nachdruck der Erstausgabe von 1859-62 (2005, Taschen Verlag). Schiller, Lotte und Line, eine klassische Dreiecksgeschichte (2005, Insel, hrsg. von Ursula Naumann). Schiller und die zwei Schwestern (2005, dtv, hrsg. von Jörg Aufenanger). Der König hat geweint, Friedrich Schiller und das Drama der Weltgeschichte (2005, zu Klampen, von Burkhard Müller). Friedrich Schiller. Leben, Werk, Wirkung (2005, Suhrkamp BasisBiographie, von Volker C. Dörr). Friedrich Schiller und die Politik: Nicht das Große, nur das Menschliche geschehe (2005, Beck, von Walter Müller-Seidel). Geteilte Freude - Schiller-Rezeption in der jüdischen Moderne (2007, Edition Die Blauen Bücher im Lyrik-Kabinett, von Andreas B. Kilcher). Schiller und wir, eine moderne Collage, Theaterstück zum Schillerjahr 2005 (2005, UA Schaffhausen, von Ursula Haas).

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