Simone de Beauvoir und Jean Paul Sartre:Die Kunst der Nähe (2001, Rowohlt, von Walter van Rossum)Jean-Paul Sartre Hintergrund-Information: Sartre-Jahr in Frankreich

*21.Juni 1905 in Paris/Frankreich, +15.April 1980

Stationen u.a.: Sohn eines Marine-Offiziers. Geht gemeinsam mit Paul Nizan in eine Klasse. Nimmt wegen seiner Größe (1,56 m) Boxunterricht. Militärdienst in Tours. Offene Beziehung mit Simone de Beauvoir. 1931-37 Gymnasial-Professor für Philosophie in Le Havre. 1938-45 Lehrer in Paris. Bis 1941 Soldat im 2. Weltkrieg. Schließt sich der Résistance an. Lehnt 1964 den Nobelpreis für Literatur ab. Engagement gegen den Vietnam- und Algerienkrieg. Besucht 1973 den RAF-Häftling Andreas Baader in Stuttgart.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Theaterstück

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Stipendium des Institut Francais, Berlin (1933). Prix du Roman Populiste (1940). Nobelpreis für Literatur, Schweden (1964, abgelehnt).

Veröffentlichungen (Auswahl): Melancholia/La Nausée, Roman (1938). Le Mur, Novelle (1939). Les mouches, Theaterstück (1943). Huis clos, Theaterstück (1944). Les mots, Biografie (1963). Die Wörter (1964). Entwürfe für eine Moralphilosophie (2005, Rowohlt - Übertragung Hans Schönberg und Vincent von Wroblewsky).

Sekundärliteratur (Auswahl): Sartre gegen Sartre, Essay (1999, Nymphenburger, von Ernesto Sabato). Simone de Beauvoir und Jean Paul Sartre: Die Kunst der Nähe (2001, Rowohlt, von Walter van Rossum). Sartre. Philosophie als Lebensform (2005, Beck, hrsg. von Hans-Martin Schönherr-Mann).

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