Gaston Salvatore
*29.September 1941 in Valparaíso/Chile, -
Stationen u.a.: Deutschsprachiger Schriftsteller deutschsprachiger Herkunft. Sohn italienischer Einwanderer. Neffe von Salvador Allende. Jura-Studium. Wandert 1965 nach Deutschland aus. Studium Soziologie, Politologie an der FU Berlin. Als enger Freund Rudi Dutschkes in der Studentenbewegung aktiv. 1969 Gefängnisstrafe wegen Landfriedensbruch. Gründet 1979/80 die Zeitschrift "Transatlantik" mit Hans Magnus Enzensberger. Geht nach Italien. Als Dichter, Dramatiker, Erzähler, Regisseur und Journalist wirkt er aber in der Hauptsache in Deutschland.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Theaterstück
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Gerhart Walter von Lens-Preis (1973). Gerhart Hauptmann-Preis (1973). Golden Lensbär (1991). Kleist-Preis (1991).
Veröffentlichungen (Auswahl): Intellektuelle und Sozialismus (1968 - zusammen mit Paul A. Baran und Erich Fried). Der langwierige Weg in die Wohnung der Natascha Ungeheuer (1971). Büchners Tod (1972). Fossilien (1976). Freibrief (1977). Der Kaiser von China (1980). Tauroggen (1982). Waldemar Müller (1982). Stalin (1985). Lektionen der Finsternis (1988). King Kongo, Theaterstück (1991, Suhrkamp). Der Bildstörer (1994 - zusammen mit Daniel Cohn-Bendit). Venedig (1995). Anleitungen für den Umgang mit schönen Frauen (1997). Heß und andere Stücke, (1998). Einladung zum Untergang (2000).
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