Umsteigen nach Babylon, Erzählungen vonHans Sahl (1987, Ammann)Hans Sahl
(Hans Salomon)

*20.Mai 1902 in Dresden, +26.April 1993 in Tübingen/BadenWürttemberg

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Kaufmanns. Wächst in Berlin auf. Studium Kunst- und Literaturgeschichte, Archäologie und Philosophie in Berlin, München, Leipzig und Breslau. 1924 Promotion. Publizist. Journalist. Emigriert 1933 über Prag, Zürich, Paris und Lissabon in die USA. Dramaturg. Exilschriftsteller in New York. 1953 erste Rückkehr nach Deutschland. 1958-89 lebt er in den USA. 1990 endgültige Rückkehr in die BRDeutschland. Der nach ihm benannte "Hans-Sahl-Preis" wird seit 1995 an Autoren vergeben, deren Werk für die Freiheit des Wortes steht.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Aphorismus, Drama, Übersetzung, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Verdienstkreuz der BRDeutschland (1960+1982). Andreas Gryphius-Preis (1984). Goethe-Medaille (1991). Carl Zuckmayer-Medaille (1993). Lessing-Preis des Freistaates Sachsen (1993).
- Seit 1962 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die hellen Nächte, Gedichte (1942). Die Wenigen und die Vielen, Roman (1959/1991/2010, Luchterhand). Memoiren eines Moralisten und Das Exil im Exil (1983/1990/2008, Luchterhand). Wir sind die Letzten, Gedichte (1986, L. Schneider-Verlag). Umsteigen nach Babylon, Erzählungen (1987, Ammann). Der Tod des Akrobaten, Erzählungen (1992, Luchterhand). Der Schrei und die Stille, Gedichte (1993, mit Zeichnungen von Georg Steinbacher). Die Gedichte (2009, Luchterhand).

Sekundärliteratur (Auswahl): Die Exterritorialität des Denkens, Hans Sahl im Exil (2007, Wallstein-Verlag, von Andrea Reiter).

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