Nikolai Rubtsov

(Nikolaj
Michajlowitsch Rubcov/Николай
Михайлович Рубцов)
*3.Januar 1936 in Yemetsk/Russland, +19.Januar 1971 in Wologda/Russland
Stationen u.a.: Russisch-sowjetischer Dichter. Seit 1940 lebte er in Wologda. War Matrose (Nordflotte), Arbeiter (Kirowwerk, Leningrad). Studium am Gorki-Literaturinstitut (Moskau). Veröffentlichungen seit 1957. Die Lyrik von Rubtsov lässt sich als “still” im Gegensatz zu der sogenannten “lauten” Lyrik von Robert Roshdestwenskij und Jewgenij Jewtuschenko bezeichnen. Thematisch ist sie eng mit seiner Kleinheimat – Wologda stark verbunden. Stilistisch gilt Rubtsov als Erbe von Puschkin, Tjutschew und Jessenin. Seine Lyrik ist sehr musikalisch. Alle Gedichte sind mehrmals vertont worden. Durch tragische Umstände ums Leben gekommen.
Arbeitsgebiete: Gedicht
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Der "Asteroid 4286 Rubtsov" trägt den Namen des Dichters.
Veröffentlichungen (Auswahl): Собрание сочинений: В трех томах. М., (2000). Komm, Erde, Ausgewählte Gedichte, russisch/deutsch" (2004, Wiesenburg-Verlag - übertragen und herausgegeben von Raymond Dittrich, Tamara Kudryavtseva und Hartmut Löffel, mit einem Nachwort von Raymond Dittrich).
Sekundärliteratur (Auswahl): "Duscha chranit... Nikolai Rubtsov. Maloiswestnye stranizy biografiji"/"Душа хранит... Николай Рубцов: Малоизвестные страницы биографии". M., (2009, von M. Poljotova).
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