Hermann Rollett, Foto: wikipedia.org (hf0114)Hermann Rollett zum Text (Mitgefühl)

*20.August 1819 in Wien, +30.Mai 1904 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Dichter, Museumsleiter, Lokalpolitiker und Kunstschriftsteller. Sohn eines Arztes. Ab 1837 Studium Philosophie, Ästhetik, Pädagogik und Kunstgeschichte. 1838/39 Pharmazielehre und bis 1842 Studium der Pharmazie in Wien. 1845 muss er Österreich verlassen und geht über Deutschland in die die Schweiz, wo er von 1851-54 lebt. 1857 Promotion zum Dr. phil. in Gießen. 1860-62 Fortsetzung des Pharmazie-Studiums und lokalpolitische Aktivitäten, u.a. als Gemeinderat und Vizebürgermeister von Baden. Heirat mit Meta von Scheidlin.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrenbürgerschaft der Stadt Baden (1882).

Veröffentlichungen (Auswahl): Liederkränze, Gedichte (1842). Frühlingsboten aus Österreich (1845/1849). Wanderbuch eines Wiener Poeten (1846). Frische Lieder (1850). Ein Waldmärchen aus unsrer Zeit (1848). Kampflieder (1848). Republikanisches Liederbuch (1848, als Hrsg. Dramatische Dichtungen, 3bändig  (1851, u. a. „Thomas Müntzer“). Jucunde, Lieder (1853, 6 Lieder vertont von Clara Schumann). Die Kirmes, 12 Gesänge (1854, mit Musik von Fr. Abt). Heldenbilder und Sagen (1854). Gedichte (1866). Offenbarungen (1869). Erzählende Dichtungen (1872). Die drei Meister der Gemmoglyptik Antonio, Giovanni und Luigi Pichler: eine biographisch-kunstgeschichtliche Darstellung (1874). Die Goethe-Bildnisse, biographisch-kunstgeschichtlich dargestellt (1882). Märchengeschichten aus dem Leben (1894). Begegnungen (1903).

Sekundärliteratur (Auswahl): Hermann Rollett, Kindheit und Jugend (1819-1842) (2001, von Margareta Kulda).

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