Ludwig Robert zum Text (Publikum)
(Liepmann Levin, Ernst Friedrich Ludwig Robert, Robert-Tornow)

*16.Dezember 1778 in Berlin, +5.Juli 1832 in Baden-Baden

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Münzkommissars und Juwelenhändlers. Jüngerer Bruder von Rahel Varnhagen. Nimmt nach dem Tod des Vaters den erloschenen Familiennamen Robert aus Tornow an. 1794-96 kaufmännische Ausbildung in Hamburg und Breslau. Freundschaft mit Tieck und Kleist. Studien-Aufenthalte in Amsterdam und Paris. 1813-14 Attaché der russischen Gesandtschaft am württembergischen Hof. 1819 lässt er sich taufen und heiratet 1822 Friederike Primavesi. 1827 Mitbegründer des Vereins Berliner Bühnendichter.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Libretto, Drama, Kritik, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
- Mitglied im Nordsternbund, Berlin.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Überbildeten, Lustspiel nach Molière (1804, UA/1826). Die Wette, Singspiel (1805, UA). Die Sylphen, Zauberoper nach Gozzi (1806, UA Berlin). Die Tochter Jephta's, Drama (1811, UA Weimar). Der Tag der Schlacht oder das Grenzdörfchen, Singspiel (1813, UA). Die Macht der Verhältnisse, Trauerspiel (1815). Kämpfe der Zeit, Gedichte (1817). Blind und lahm, Lustspiel (1819, UA/1823). Kassius und Phantasus oder der Paradiesvogel, Drama (1821). Staberl in höheren Sphären, Posse (1826). Neun Proberollen, Lustspiel (1828). Der Fußfall, Dramatischer Scherz (1837). Ludwig Robert's Gedichte, 2bändig (1838, hrsg. von Karl August Varnhagen von Ense). Der Väter Schuld, Erzählung (1849). Das schwarze Kästchen, Märchen (1850). Die Wahrsagung, Erzählung (1850).

Sekundärliteratur (Auswahl): Ludwig Robert. Sein Leben und seine Werke, Dissertation (1923, von Margarete Cohen). Ludwig Robert, Dissertation (1932, von Ernst Altendorff).

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