Mein Leben, Marcel Reich-Ranicki, dtv 12830Marcel Reich-Ranicki zum Text (aus:Mein Leben) Hintergrund-Information: Zum 90. Geburtstag von Marcel Reich-Ranicki Hintergrund-Information: Zum Tod von Marcel Reich-Ranicki
(Marceli Reich)

*2.Juni 1920 in Wloclawek/Weichsel/Polen, +18.September 2013 in Frankfurt am Main/Hessen

Stationen u.a.: 1938 Ausweisung aus Deutschland. Überlebt zusammen mit seiner Frau das Warschauer Ghetto. Flucht nach London. 1949 Rückkehr nach Warschau. 1958 Übersiedlung in die BRDeutschland. 1960-73 Literaturkritiker. 1973-88 Feuilleton-Chef der FAZ. 1988-2001 leitet er das "Literarische Quartett" des ZDF u.a. mit Hellmuth Karasek. 1991-92 Gastprofessur an der "Heinrich-Heine"-Universität in Düsseldorf. Teofila Reich-Ranicki, mit der er sieben Jahrzehnte zusammen war, stirbt 2011. Kritiker. Herausgeber und freier Schriftsteller.

Arbeitsgebiete: Essay, Kritik, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrendoktorwürde der Universität Uppsala (1972). Heine-Plakette (1976). Ricarda Huch-Preis der Stadt Darmstadt (1981). Wilhelm Heinse-Medaille (1983). Thomas Mann-Preis der Stadt Lübeck (1987). Ehrendoktorwürde der Universität Augsburg (1992). Ehrendoktorwürde der Universität Bamberg (1992). Ehrendoktorwürde der Heine-Universität, Düsseldorf (1997). Bayerischer Fernsehpreis (1991). Hermann Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik (1991). Ludwig Börne-Preis (1995). Cicero-Redner-Preis (1996). Hessischer Kulturpreis (1999). Friedrich Hölderlin-Preis, Bad Homburg. Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis, Thorn/Göttingen (2000, gemeinsam mit Hanna Krall). Ehrendoktorwürde der Universität Utrecht (2001). Goethe-Preis der Stadt Frankfurt (2002). Ehrendoktorwürde der Universität München (2002). Grosses Bundesverdienstkreuz mit Stern der BRDeutschland (2002). Europäischer Kulturpreis (2004). Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen (2006). Ehrendoktorwürde der Universität Tel Aviv (2006). Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin (2006). Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität Berlin (2007). Henri Nannen-Preis (2008). Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises (2008, abgelehnt). Ehrenmedaille für Literatur der Börne-Stiftung (2010). Mendelssohn-Preis (2011). "BZ"-Kulturpreis (2012).
- Mitglied
in der "Gruppe 47".

Veröffentlichungen (Auswahl): Horst Krüger - ein Schriftsteller auf Reisen, Materialien und Selbstzeugnisse (1989, Hoffmann und Campe, als Hrsg.). Mein Leben, Autobiografie (2000, DVA/2001, dtv). Vom Tag gefordert, Reden (2001, DVA). Über Literaturkritik, Essays (2002, DVA). Erst leben, dann spielen, Über polnische Literatur (2002, Wallstein-Verlag). Sieben Wegbereiter, Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts (2002, DVA). Goethe noch einmal, Reden und Anmerkungen (2002, DVA). Meine Gedichte von Walther von der Vogelweide bis heute (2003, Insel). Wir sitzen alle im gleichen Zug, Bilder+Texte (2003, Insel).

Sekundärliteratur (Auswahl): Marcel Reich-Ranicki, Eine Kritik (1995, von Franz Josef Czernin). Geschichte eines Lebens (2005, Blessing, hrsg. von Uwe Wittstock).

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