Marcel Reich-Ranicki
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(Marceli Reich)
*2.Juni 1920 in Wloclawek/Weichsel/Polen, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main/Hessen
Stationen u.a.: 1938 Ausweisung aus Deutschland. Überlebt zusammen mit seiner Frau das Warschauer Ghetto. Flucht nach London. 1949 Rückkehr nach Warschau. 1958 Übersiedlung in die BRDeutschland. 1960-73 Literaturkritiker. 1973-88 Feuilleton-Chef der FAZ. 1988-2001 leitet er das "Literarische Quartett" des ZDF u.a. mit Hellmuth Karasek. 1991-92 Gastprofessur an der "Heinrich-Heine"-Universität in Düsseldorf. Kritiker. Herausgeber und freier Schriftsteller.
Arbeitsgebiete: Essay, Kritik, Roman
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrendoktorwürde der Universität Uppsala (1972). Heine-Plakette (1976). Ricarda Huch-Preis der Stadt Darmstadt (1981). Wilhelm Heinse-Medaille (1983). Thomas Mann-Preis der Stadt Lübeck (1987). Ehrendoktorwürde der Universität Augsburg (1992). Ehrendoktorwürde der Universität Bamberg (1992). Ehrendoktorwürde der Heine-Universität, Düsseldorf (1997). Bayerischer Fernsehpreis (1991). Hermann Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik (1991). Ludwig Börne-Preis (1995). Cicero-Redner-Preis (1996). Hessischer Kulturpreis (1999). Friedrich Hölderlin-Preis, Bad Homburg. Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis, Thorn/Göttingen (2000, gemeinsam mit Hanna Krall). Ehrendoktorwürde der Universität Utrecht (2001). Goethe-Preis der Stadt Frankfurt (2002). Ehrendoktorwürde der Universität München (2002). Grosses Bundesverdienstkreuz mit Stern der BRDeutschland (2002). Europäischer Kulturpreis (2004). Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen (2006). Ehrendoktorwürde der Universität Tel Aviv (2006). Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin (2006). Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität Berlin (2007). Henri Nannen-Preis (2008). Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises (2008, abgelehnt). Ehrenmedaille für Literatur der Börne-Stiftung (2010). Mendelssohn-Preis (2011). "BZ"-Kulturpreis (2012).
Veröffentlichungen (Auswahl):
Horst Krüger - ein Schriftsteller auf Reisen, Materialien und Selbstzeugnisse (1989, Hoffmann und Campe, als Hrsg.). Mein Leben, Autobiografie (2000, DVA/2001, dtv). Vom Tag gefordert, Reden (2001, DVA). Über Literaturkritik, Essays (2002, DVA). Erst leben, dann spielen, Über polnische Literatur (2002, Wallstein-Verlag). Sieben Wegbereiter, Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts (2002, DVA). Goethe noch einmal, Reden und Anmerkungen (2002, DVA). Meine Gedichte von Walther von der Vogelweide bis heute (2003, Insel). Wir sitzen alle im gleichen Zug, Bilder+Texte (2003, Insel).Sekundärliteratur (Auswahl): Marcel Reich-Ranicki, Eine Kritik (1995, von Franz Josef Czernin). Geschichte eines Lebens (2005, Blessing, hrsg. von Uwe Wittstock).
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