Ilma Rakusa, 2008, Foto: Ekko von Schwichow

Ilma Rakusa
Foto: Ekko von Schwichow

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Ilma Rakusa

*2.Januar 1946 in der Rimvaská Sobota/Tschechoslowakei, lebt und arbeitet in Zürich/Schweiz

Stationen u.a.: Schweizer Schriftstellerin. Wächst in Budapest, Ljubljana, Triest, Zürich auf. 1965-71 Studium Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und Leningrad/St. Petersburg. 1971 Promotion mit „Studien zum Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur“. Seit 1977 Lehrbeauftragte der Universität Zürich. 1993 Grazer Poetik-Vorlesung. 2000-02 Tutorin des Klagenfurter Literaturkurses. Seit 2005 Mitglied der Bachmann-Preis-Jury.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Übersetzung, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Hieronymus-Ring des Deutschen Übersetzerverbandes (1987). Petrarca-Übersetzerpreis (1991). Schiller-Preis der Zürcher Kantonsbank (1998). Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1998). Adelbert von Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung (2003). Pro Cultura Hungarica (2003). Johann-Jacob Bodmer-Medaille der Stadt Zürich (2004). Mitteleuropa-Preis des Internationalen Literaturfestivals Vilenica (2005, gemeinsam mit Karl-Markus Gauß). Schweizer Buch-Preis (2009).
- Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Veröffentlichungen (Auswahl): Wie Winter, Gedichte (1977, Edition Howeg). Die Insel, Erzählung (1982, Suhrkamp). Miramar, Erzählungen (1986, Suhrkamp). Steppe, Erzählungen (1990, Suhrkamp). Leben, 15 Akronyme (1990, Edition Howeg). Les mots/morts, Gedichte (1992, Edition Howeg). Jim, 7 Dramolette (1993, Suhrkamp). Farbband und Randfigur (1994, Droschl). Ein Strich durch alles, 90 Neunzeiler (1997, Suhrkamp). Love after love.Acht Abgesänge, Gedichte (2001, Edition Suhrkamp). Garten, Züge, Eine Erzählung und zehn Gedichte (Edition Thanhäuser). Von Ketzern und Klassikern, Streifzüge durch die russische Literatur (2003, Suhrkamp). Durch Schnee, Erzählungen und Prosaminiaturen (2006). Zur Sprache gehen, Poetikvorlesungen (2006). Mehr Meer, Erinnerungspassagen (2009, Droschl). Fremdvertrautes Gelände, Essays (2011).

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