Alfred Polgar
(Alfred Polak)
*17.Oktober 1873 in Wien/Österreich, +24.April 1955 in Zürich/Schweiz
Stationen u.a.: Sohn eines ungarisch-slowakisch-jüdischen Musiklehrers und Komponisten. Klavierbauerlehre. Journalist. Theaterkritiker. Verfasst Gerichtsreportagen. Seit 1905 schreibt er für die "Schaubühne"/"Weltbühne". Er hat in diesen Jahren rund 750 Beiträge unter seinem Namen und 120 Beiträge unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht. Er verfasst zusammen mit Egon Friedell Theaterstücke. Er gilt als enger Freund und (in den Anfangsjahren) auch Förderer von Siegfried Jacobsohn, dem Herausgeber dieser Zeitschrift. 1933-38 Wien. 1940 Emigration über die Schweiz, Frankreich, Spanien nach New York. Stirbt auf einer Europareise.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Satire, Kritik, Essay, Theaterstück
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
Veröffentlichungen (Auswahl): An den Rand geschrieben (1926). Ja und Nein, Schriften, 4-bändig (1926/27/1956, 1bändig). Begegnung im Zwielicht, Essays (1951). Fensterplatz (1959). Bei Lichte betrachtet, Texte (1970). Das große Lesebuch (2004, Kein&Aber, hrsg. von Harry Rowohlt).
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