Martin Pohl

*1930 in Festenberg/Schlesien, lebt und arbeitet in Neubrandenburg/Mecklenburg-Vorpommern

Stationen u.a.: Zögling der Herrnhuter Brüdergemeine. Bestimmt zur Theologie. Frühe lyrische Einflüsse durch Volkslieder und Choräle. Seit 1945 in Berlin. 1947 einer kaufmännischen Lehre entronnen. Redaktionsvolontär und -assistent im Verlag Neues Leben und im Aufbau-Verlag (Ostberlin). Bekanntschaft mit Bertolt Brecht, dessen Meisterschüler am Berliner Ensemble und der Akademie der Künste der DDR. DDR-Haft, ausgesetzt durch Intervention Brechts. Schauspielstudium. Wanderjahre durch die Schweiz. Bei Gelegenheitsjobs Dichter-Vagabund in Süddeutschland. Ende 1972 wieder ansässig in Berlin. 1999 Übersiedlung ins mecklenburgische Neubrandenburg.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Nah bei dir und mir, Gedichte (1981, Mariannenpresse). Memorial, Gedichte (1986, Mariannenpresse). Der Tod des Harlekin, Erzählung (1982, Wolfgang Fehse Verlag). Gedichte 1950-95 (1995, UVA-Verlag). Nur ein Erinnern traumumflort, Ghaselen, Sonette und andere Gedichte (2002, Federchen-Verlag).

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