Dieter Noll
*31.Dezember 1927 in Riesa, +6.Februar 2008 in Zeuthen bei Berlin
Stationen u.a.: Sohn eines Apothekers. Studium Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie in Jena. 1950 Umzug nach Berlin. Journalist. Ab 1956 freier Schriftsteller. Gehört zu den staatsnahen DDR-Schriftsteller. Denunziert 1979 in einem "offenen Brief" an den DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker seine Schriftstellerkollegen Stefan Heym, Rolf Schneider und Joachim Seyppel. 1996 wird seine Vergangenheit als IM der Stasi aufgedeckt. Vater des Schriftstellers Chaim Noll.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Roman, Reportage
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
Literaturpreis des FDGB (1955).
Heinrich Mann-Preis (1961). Nationalpreis 2.
Klasse (1963+1979). Johannes-R. Becher-Medaille (1964).
Kunstpreis des FDGB (1979).
- 1954-79 Mitglied im Schriftstellerverband der DDR und ab 1969 Mitglied der
Deutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin..
Veröffentlichungen (Auswahl): Neues vom lieben närrischen Nest (1952). Die Dame Perlon und andere Reportagen (1953). Sonne über den Seen, Heitere und bedenkliche Abenteuer eines Schleppkahnpassagiers (1954). Mutter der Tauben (1955).Die Abenteuer des Werner Holt, Roman (1960). Kippenberg, Roman (1979). In Liebe leben, Gedichte (1985).
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