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*23.Arpil 1936 in Neiße/Schlesien, +27.Juli 2009 in Nürnberg/Bayern
Stationen u.a.: 1945 Flucht. 1955-58 Studium Musik, Germanistik in Leipzig. 1958 Übersiedlung nach West-Berlin. Fortsetzung des Studiums Germanistik, Philosophie, Kunst- und Musikwissenschaften an der FU Berlin und ab 1960 in Göttingen. 1965 Promotion in Göttingen. 1968-80 Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte in Fribourg/Schweiz. Seit 1983 Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg. Verheiratet mit der Malerin Astrid Neumann. Er hat zwei indische Adoptiv-Töchter.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Rezension
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
Eichendorff-Preis
(1996). Nikolaus Lenau-Preis
(1998). Niedersächsischer Kulturpreis Schlesien (2001).
August Graf von Platen-Preis (2005).
- Seit 1984 Präsident der Eichendorff-Gesellschaft,
seit 2000 Gründungsmitglied der Goethe-Gesellschaft,
Erlangen und seit 2002 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
und deren Direktor in der Abteilung Literatur.
Veröffentlichungen (Auswahl): Zur Lyrik Paul Celans (1968, Vandenhoeck&Ruprecht). Gedichte Sprüche Zeitansagen (1994, Das Bücherhaus Bargfeld). Pfingsten in Babylon, Gedichte (1996, Residenz/2005, Rimbaud). Die Erfindung der Schere, Gedichte (1999, Das Bücherhaus Bargfeld/2005, Rimbaud). Auf der Wasserscheide, Gedichte (2003, Rimbaud). Kreidequartiere, Gedichte (2003, Edition Toni Pongratz). Erschriebene Welt, Essays und Lobreden von Lessing bis Eichendorff (2004, Rimbaud). Erlesene Wirklichkeit, Essays und Lobreden von Rilke, Brecht und George bis Celan, Jandl und Ilse Aichinger (2005, Rimbaud). Was gestern morgen war, Gedichte (2006, Rimbaud). Die allegorische Spinne, Kleine Lesereise zu eigenen Gedichten (2006, Edition Toni Pongartz).
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