Gert Neumann zum Text (Erinnerung)

*2.Juli 1942 in Heilsberg, lebt und arbeitet in Berlin

Stationen u.a.: Sohn der Schriftstellerin Margarete Neumann. Betriebsschlosser in einem Kaufhaus in Leipzig. Wird 1967 vom "Johannes-R.-Becher"-Literaturinstitut ausgeschlossen. 1969 Ausschluss aus der SED und dem DDR-Schriftstellerverband. Arbeitet als Bühnenhandwerker, Kesselreiniger, Bauschlosser. Freundschaft mit Ulrich Zieger. Hat in Franz Fühmann und Martin Walser literarische Fürsprecher in Ost- und Westdeutschland.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Literaturpreis der Akademie der Künste Westberlin (1983). Ehrengabe der Weimarer Schiller-Stiftung (1992). Uwe Johnson-Preis (1999).
- Bis 1969 Mitglied im Schriftstellerverband der DDR.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Schuld der Worte/Elf Uhr, Tagebuch (1979/1981). Die Klandestinität der Kesselflicker (1989). Anschlag (1999). Innenmauer, Gedichte (2004, Verlag Ulrich Keicher).

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