Pablo Neruda, 1971, Foto: nobel.sePablo Neruda
(Ricardo Eliezer Neftalí Reyes Basoalto)

*12.Juli 1904 in Parral/Chile, +23.September 1973 in Santiago de Chile

Stationen u.a.: Sohn eines Lokomotivführers. Wächst als Halbwaise auf. Schreibt schon als 15jähriger Gedichte, Sonette, Balladen und freie Verse. Nennt sich nach dem tschechischen Autor Jan Neruda. Pädagogik-Studium. Professor in Santiago. Ab 1927 Diplomat in China, Japan, Indien. 1935 Konsul in Madrid, Chile, Mexiko. 1948 Im Exil in Europa und der Sowjetunion wegen des KP-Verbots in Chile. Ab 1970 chilenischer Botschafter in Paris.

Arbeitsgebiete: Lyrik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Stalin-Preis. Nobelpreis für Literatur, Schweden (1971)

Veröffentlichungen (Auswahl): Crepusculario?, Gedichte (1923, Selbstverlag). Veinte poemas de amor y una canción desesperade, Gedichte (1924). Die Tauben im Wind, Gedichte. Der große Gesang (1950/1953). Elementare Oden (1954). Pablo Neruda, Dichtungen 1919-1965, hrsg. von Erich Arendt. Balladen von den blauen Fenstern, Gedichte, spanisch/deutsch (2000, Luchterhand - Übertragung Fritz Rudolf Fries). Der unsichtbare Fluß, Gedichte 1923-73 (2001, Luchterhand). Neugierig bin ich, Liebessonette (2001, Luchterhand). In deinen Träumen reist dein Herz, 100 Gedichte (2004, Luchterhand, hrsg. von Fritz Rudolf Fries). Aufenthalt auf Erden, Gedichte (2004, Luchterhand - Übertragung Erich Arendt und Stephan Hermlin).

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