Robert MusilRobert Musil

*6.November 1880 in Klagenfurt/Österreich, +15.April 1942 in Genf/Schweiz

Stationen u.a.: Studium an der Technischen Militärakademie. Später Maschinenbau-Ingenieur. Assistent an der TH Stuttgart. 1903 Studium Philosophie, Psychologie, Mathematik, Physik in Berlin. 1908 Promotion zum Dr. phil. 1914 Redakteur der "Neuen Rundschau". Chef des Bildungsamts im Heeresministerium. 1918-22 Beamter. Stirbt in der Emigration. Seine Asche wird 1945 in einem Wald bei Genf verstreut.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Roman, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kleist-Preis (1923, gemeinsam mit Wilhelm Lehmann). Literaturpreis der Stadt Wien (1923, gemeinsam mit Otto Stoessl).

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Verwirrung des Zöglings Törleß, Roman (1906). Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer, Komödie (1924). Drei Frauen, Novelle (1924). Der Mann ohne Eigenschaften, Roman, dreibändig (1930-43).

Sekundärliteratur (Auswahl): Robert Musil - Vom intellektuellen Eros (1985, von Roger Willemsen). Die Bewältigung der Geschwindigkeit. Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" und Walter Benjamins Spätwerk (1999, Fink-Verlag, hrsg. von Andrea Gnam). Robert Musil, Eine Biographie (2003, Rowohlt, hrsg. von Karl Corino). Musil (2003, Zsolnay, hrsg. von Herbert Kraft).

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