Wenn ich schon sterben muß, Gedichte (1985, Aufbau, hrsg. von Richard Pietraß).Inge Müller zum Text (aus:Jona)
(geborene Meyer)

*1925 in Berlin, +1.Juni 1966 in Berlin

Stationen u.a.: 1945 Luftwaffenhelferin. Wird im April 1945 verschüttet und liegt drei Tage unter den Trümmern. Ehe mit Kurt Loose. Ein Sohn. 1948 Ehe mit Herbert Schwenkner. Seit 1948 Mitglied in der SED. Ab 1953 freie Autorin. 1955 Heirat mit dem Lyriker und Dramatiker Heiner Müller. Liebschaft mit Heiner Müllers Bruder Wolfgang. Wählt 1966 den Freitod. 1996 wird ein großer Teil des Nachlasses publiziert.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Kinderbuch, Erzählung, Hörspiel, Theaterstück

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Heinrich Mann-Preis der DDR (1959, gemeinsam mit Heiner Müller)

Veröffentlichungen (Auswahl): Wölfchen Ungestüm, Kinderbuch (1955). Ach du lieber Augustin-wie fröhlich ich bin, Hörspiel (1957). Die Weiberbrigade, Hörspiel (1960). Poesiealbum, Gedichte (1976). Wenn ich schon sterben muß, Gedichte (1985, Aufbau, hrsg. von Richard Pietraß). Irgendwo; noch einmal möchte ich sehen (1996, hrsg. von Ines Geipel). Daß ich nicht ersticke am Leisesein, Texte (2002, Aufbau, hrsg. von Sonja Hilzinger). Das Leben fängt heute an, Biografie (2005, Aufbau, hrsg. von Sonja Hilzinger).

Sekundärliteratur (Auswahl): Inge und Heiner Müller 1953-66 (2001, Suhrkamp, von Wolfgang Storch). Dann fiel auf einmal der Himmel um.Inge Müller, Biografie (2002, Henschel, hrsg. von  Ines Geipel).

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