Herta Müller, 2009, Foto: Ekko von Schwichow

Herta Müller
Foto: Ekko von Schwichow

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*17.August 1953 in Nitzkydorf/Banat/Rumänien, lebt und arbeitet in Berlin

Stationen u.a.: Tochter eines ehemaligen SS-Mannes. 1972-76 Studium Germanistik und Romanistik in Temeszwar. Lehrerin und Übersetzerin. Wird aus politischen Gründen aus dem Schuldienst entlassen. Seit 1984 freie Schriftstellerin. Arbeits- und Publikationsverbot in Rumänien. Ehe mit Richard Wagner. Lebt seit 1987 in Deutschland. 2001 Tübinger Poetik-Dozentur. 2005 "Heiner Müller"-Gastprofessur an der FU Berlin.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Essay, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Adam Müller-Guttenbrunn-Förderpreis, Literaturkreis Temeswar (1981). "aspekte"-Literaturpreis, Mainz (1984). Marieluise Fleisser-Literaturpreis der Stadt Ingolstadt (1985). Rauriser Literaturpreis (1985, gemeinsam mit Helen Meier). Förderpreis zum Literaturpreis der Stadt Bremen (1985). Ricarda Huch-Preis der Stadt Darmstadt (1987). Deutscher Sprachpreis (1989, gemeinsam mit Gerhardt Csejka, Helmuth Frauendorfer, Klaus Hensel, Johann Lippet, Werner Söllner, William Totok, Richard Wagner). Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim (1990). Kranichsteiner Literaturpreis (1991). Literatur-Kritikerpreis des SWF (1992). Kleist-Preis (1994). Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim (1995/96). Europäischer Literaturpreis Aristeion (1995). Literaturpreis der Stadt Graz (1997). Impac Dublin Literary Award (1998). Ida Dehmel-Literaturpreis der GEDOK (1999). Franz Kafka-Preis der Stadt Klosterneuburg (1999). Cicero-Rednerpreis (2001). Carl Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz (2002). Joseph Breitbach-Preis (2003, gemeinsam mit Harald Weinrich und Christoph Meckel). Literaturpreis der Konrad Adenauer-Stiftung (2004). Berliner Literaturpreis (2005). Würth-Preis für Europäische Literatur (2006). Walter Hasenclever-Literaturpreis, Aachen (2006). Franz Nabl-Preis (2007). Stipendium Villa Concordia (2007/08). Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft Düsseldorf (2009). Nobelpreis für Literatur, Schweden (2009). Franz Werfel-Menschenrechtspreis (2009). Hoffmann von Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur (2010). Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland (2010). Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst des Freistaats Bayern (2012). "Schärfste Klinge"-Preis der Stadt Solingen (2014). Heinrich Böll-Preis der Stadt Köln (2015). Friedrich Hölderlin-Preis (2015).
- Seit 1995 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Veröffentlichungen (Auswahl): Niederungen (1982/1984/1993). Drückender Tango (1984). Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt (1986/1995). Barfüßiger Februar (1987). Reisende auf einem Bein (1989/1995). Wie Wahrnehmung sich erfindet (1990). Der Teufel sitzt im Spiegel (1991/1994). Der Fuchs war damals schon ein Jäger (1992, S. Fischer). Eine warme Kartoffel ist ein warmes Bett (1992). Der Wächter nimmt seinen Kamm (1993). Angekommen wie nicht da (1994). Herztier, Roman (1994, Hanser/2007, S. Fischer). Hunger und Seide, Essay (1995, Rowohlt). In der Falle (1996). Heute wär ich mir lieber nicht begegnet (1997). Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan, Gedichte von Theodor Kramer (1999, Zsolnay, hrsg. von Herta Müller). Der Fremde Blick oder das Leben ist ein Furz in der Laterne (1999, Wallstein-Verlag, hrsg. von Heinz Ludwig Arnold). Im Haarknoten wohnt eine Dame, Gedichte+Collagen (2000, Rowohlt). Heimat ist, was gesprochen wird (2001). Der König verneigt sich und tötet, Autobiografie (2003, Hanser). Die blassen Herren mit den Mokkatassen, Gedichte-Bild-Collagen (2005, Hanser). Atemschaukel, Roman (2009, Hanser). Cristina und ihre Attrappe oder Was (nicht) in den Akten der Securitate steht (2009, Wallstein-Verlag, hrsg. von Heinz Ludwig Arnold). Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel, Reden+Essays (2011, Hanser). Vater telefoniert mit den Flügeln, Gedichte (2012, Hanser).

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