Czelsaw Milosz, 2000, Foto: Ekko von Schwichow

Czeslaw Milosz
Foto: Ekko von Schwichow

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*30.Juni 1911 in Szetejnie (Seteiniai) bei Kedainiai/Litauen, +14.August 2004 in Krakau/Polen

Stationen u.a.: Jura-Studium an der Universität Wilna. Parisaufenthalte. Begegnung mit dem entfernt verwandten Dichter Oscar Milosz. Arbeit beim polnischen Rundfunk. Im 2. Weltkrieg im Widerstand gegen die Nazi-Besatzer. 1935 Emigration nach Warschau und 1940 über Frankreich in die USA. 1945-51 Kulturattaché in New York, Washington und Paris. Bruch mit dem stalinistischen Regime. 1951 Asyl in Frankreich. 1951 Übersiedlung in die USA. Seit 1960 Professur für Slawistische Literatur an der Universität Berkeley.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Essay, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Paris-Stipendium. Nobelpreis für Literatur, Schweden (1980). Odra-Literaturpreis, Polen. Ehrenbürgerwürde von Vilnius/Litauen (2001).

Veröffentlichungen (Auswahl): Verführtes Denken, Essays (1953). Das Tal der Issa, Roman (1955/1957/2000, Eichborn). Westliches und östliches Gelände, Essay (1961). Geschichte der polnischen Literatur. Wyprawa w Dwudziestolecie.Wydawnictwo Literackie (Literarischer Verlag, Krakau). Das Land Ulro (1977). Die Straßen von Wilna, Erinnerungen (1997). Hündchen am Wegesrand, Kalendergeschichten (2000, Hanser - Übertragung Doreen Daume). Die Zukunft der Erinnerung.Günter Grass, Czeslaw Milosz, Wislawa Szymborska, Tomas Venclova, Gesprächs-Dokumentation (2001, Steidl). Mein ABC.Von Adam und Eva bis Zentrum und Peripherie (2001/2002 - Übertragung Doreen Daume). DAS und andere Gedichte, Gedichte (2004, Hanser - Übertragung Doreen Daume). In blauer Luft, Wolkengedichte (2008, Suhrkamp, hrsg. von Andrea Wüstner).

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