Fritz Mierau (links) und Paul Alfred Kleinert, 2009 bei einer Lesung, Foto: PAK (hf0114)Fritz Mierau, 2009 bei einer Lesung, Foto: PAK (hf0114)Fritz Mierau zum Text (au:Mein russisches Jahrhundert)

*15.Mai 1934 in Breslau, lebt und arbeitet in Berlin

Stationen u.a.: 1938 Umzug der Familie aus Breslau nach Döbeln (Sachsen), dort aufgewachsen. Ab 1952 Studium der Slawistik an der Humboldt Universität zu (Ost-)Berlin, 1957-1962 Universitätslehrer daselbst, nach Kündigung freiberuflicher Übersetzer und Reiseleiter, Reisen durch die Sowjetunion, 1969-1980 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Literaturgeschichte. Verheiratet mir der Nordistin Sieglinde Mierau. Übertragung und Herausgabe von über einhundertundfünfzig Büchern.

Arbeitsgebiete: Essay, Prosa, Übersetzung aus dem Russischen, Literaturwissenschaft

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1980). Rom (Villa Massimo (1989/90). Literaturpreis zur deutsch-sowjetischen Verständigung (1991). Ehrengabe der Deutschen Schiller-Stiftung Weimar (1992). Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1996). Karl Otten-Preis des Deutschen Literaturarchivs Marbach u.a. (1999). Ehrungen anlässlich des 70sten und 75sten Geburtstages „Aus der Werkstatt eines Philologen“ I & II in Berlin (2004 und 2009).

Veröffentlichungen (Auswahl als Autor, Herausgeber und Übersetzer (Auswahl aus 187 Titeln im Katalog der DNB): Mein russisches Jahrhundert, Autobiographie (2001, Edition Nautilus). Almanach für Einzelgänger (2001, Edition Nautilus, hrsg. zusammen mit seiner Frau, Sieglinde Mierau), Pavel A. Florenskij „Eis und Algen“ (Übersetzung, Dornach 2001, Pforte), Pavel A. Florenskij „Werke“ (Berlin 1994 ff, Edition Kontext), Sergej Jessenin, Biographie, Leipzig 1992, Reclam), Boris Pasternak „Gesammelte Werke" (1991 ff, Aufbau, als Hrsg.), Russen in Berlin (1987, Reclam, als Hrsg.), Leben und Schriften des Franz Jung, Chronik, Hamburg 1980 bei Edition Nautilus), Anna A. Achmatova „Poem ohne Held“ (Leipzig 1980, Reclam), Aleksandr A. Blok „Die Zwölf“ (Leipzig 1977, Reclam), Osip E. Mandelstam „Hufeisenfinder“ (Leipzig 1975, Reclam), Bella A. Achmadulina „Musikstunden“ (Berlin 1974, Volk & Welt), Isaak E. Babel „Die Reiterarmee“ (1964, Kultur und Fortschritt, als Hrsg.).

Sekundärliteratur (Auswahl): -

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