Moses Mendelssohn, ch

Moses Mendelssohn zum Text (aus:An die Freunde Lessings)

*6.September 1720 in Dessau, +4.Januar 1786 in Berlin

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Gemeindeschreibers. Geht 1743 zu seinem Lehrer David Fränkel nach Berlin. Nach dem Talmud-Studium folgt Studium Sprachen, Philosophie, Mathematik. Ab 1750 Hauslehrer. Buchhalter einer Seidenmanufaktur. Seit 1753 Freundschaft mit Lessing, der ihm mit seinem Nathan ein bleibendes Denkmal setzt. Erhält 1763 das Privileg eines außerordentlichen Schutzjuden, das seinen Aufenthalt in Preußen sichert. Der Versuch, ihn 1771 zum ordentlichen Mitglied in die Berliner Akademie zu machen, scheitert am Veto von Friedrich dem Großen.

Arbeitsgebiete: Schriften, Essay, Prosa

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Pope ein Metaphysiker (1755, zusammen mit Gotthold Ephraim Lessing). Über die Empfindungen (1755). Philosophische Gespräche (1755). Phaedon oder über die Unsterblichkeit der Seele (1767). Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum (1783). An die Freunde Lessings (1786).

Sekundärliteratur (Auswahl): Herr Moses in Berlin, Mendelssohn-Biografie (1979/1996, S. Fischer TB/2006, Jaron-Verlag, von Heinz Knobloch). Begründer des modernen Judentums, Eine Biographie (2007, Ammann, hrsg. von Dominique Bourel - Übertragung Horst Brühmann). Der kleine Mausche aus Dessau, Moses Mendelssohnes Reise nach Berlin im Jahre 1743 (2009, Hanser, von Katja Behrens).

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