Ernst Meister, um 1952 , Foto: privatErnst Meister, April 1978, Foto: Galerie Gey/U. Zufall (hf0316)Ernst Meister zum Text (Geist zu sein...) zum Text (Aber wir sind doch...) Hintergrund-Information: Zum Tod von Ernst Meister Hintergrund-Information: Zum 30. Todestag von Ernst Meister Hintergrund-Information: Grabstätte Ernst Meister Hintergrund-Information: zum 100.Geburtstag von Ernst Meister Hintergrund-Information: Ernst Meister und die Hiesigen von Horst Kniese zur Hörprobe: Ernst Meister liest am 28.4.1978 in der Galerie Gey in Hagen (Ausschnitt)

*3.September 1911 in Haspe, +15.Juni 1979 in Hagen/Nordrhein-Westfalen

Stationen u.a.: Ab 1930 Studium Theologie, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte in Marburg, Frankfurt/Main und Heidelberg. 1935 Heirat mit Alice Koch. 1939-60 Angestellter in der väterlichen Fabrik. Soldat im 2. Weltkrieg. Vier Kinder. Vater von Ursula Gundlach-Meister. 1959 erste Begegnung mit Nicolas Born. Ab 1960 freier Schruftsteller. 1979 benennt die Stadt Hagen einen Literaturpreis nach ihm.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Hörspiel, Erzählung, Theaterstück

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Annette von Droste-Hülshoff-Preis (1957). Hagener Literatur-Preis (1962, gemeinsam mit Paul Schallück). Großer Kunstpreis von Nordrhein-Westfalen (1963). Petrarca-Preis, Tusculum/Italien (1976, gemeinsam mit Sarah Kirsch). Bundesverdienstkreuz. Rilke-Preis (1978). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1979, posthum).
- Mitglied des PEN-Zentrums und in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Veröffentlichungen (Auswahl): Ausstellung, Gedichte (1932, Verlag Marburger Flugblätter/1985, Rimbaud-Reprint). Mitteilungen für Freunde, Gedichte (1938-46). Das Mondmännchen, Märchen (1954, unveröffentlicht, gemeinsam mit Alice Koch). Unterm schwarzen Schafspelz (1953, Rimbaud-Reprint). Dem Spiegelkabinett gegenüber, Gedichte (1954, Rimbaud-Reprint). ...und Ararat, Gedichte (1956, Rimbaud-Reprint). Fermate (1957, Rimbaud-Reprint). Zahlen und Figuren (1958). Pythiusa (1958, Rimbaud-Reprint). Lichtes Labyrinth (1959, Rimbaud-Reprint). Schieferfarbene Wasser, Hörspiele (1960/1990, Rimbaud-Reprint). Die Formel und die Stätte (1960, Rimbaud-Reprint). Flut und Stein, Gedichte (1962, Luchterhand). Verächter der Armen, Theaterstück (1963, UA Lemgo). Neue Gedichte (1964). Ein Haus für meine Kinder, Theaterstück (1966, UA Staatstheater Wiesbaden). Zeichen um Zeichen, Gedichte (1968). Es kam die Nachricht (1970). Apologie des Zweifels, Hörspiel (1971/1994, Rimbaud). Sage vom Ganzen den Satz, Gedichte (1972). Im Zeitspalt, Gedichte (1976, Luchterhand). Ausgewählte Gedichte 1932-1976 (1977, Luchterhand). Wandloser Raum, Gedichte (1979, Luchterhand). Schieferfarbene Wasser, Hörspiele (1990, Rimbaud-Verlag). Schatten, Verstreut veröffentlichte Gedichte 1964-79 (1998, Rimbaud-Verlag).

Sekundärliteratur (Auswahl): Die negative Theologie im Werk Ernst Meisters, Promotion (1989, von Reinhard Kiefer). Zeichen um Zeichen, Der Lyriker Ernst Meister als Maler (1990). Utopische Dichter-Der Schmallenberger Dichterstreit 1956, Ernst Meister und die Folge, hrsg. von Walter Gödden, Reinhard Kiefer (2000, Ardey). Ernst Meister-Perspektiven auf Werk, Nachlaß und Textgenese, Ein Materialenbuch (2009, Wallstein-Verlag, hrsg. von Karin Herrmann und Stephanie Jordans).

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