Kurt Marti, Foto: WoZ.deKurt Marti zum Text (aus:Leichenreden)

*31.Januar 1921 in Bern/Schweiz, lebt und arbeitet in Bern/Schweiz

Stationen u.a.: Sohn eines Notars. Studium Jura und Evangelische Theologie in Bern und Basel. Im Dienste des ökumenischen Rates der Kirchen verbrachte er ein Jahr in Paris. 1963-83 Pfarrer an der Nydegg-Kirche in Bern. 1971 wird ihm ein theologischer Lehrstuhl vom Berner Regierungsrat verweigert. Mitbegründer der Schriftstellergruppe Olten und der Erklärung von Bern.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Tagebuch, Essay

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Lyrikpreis Radio Basel (1957). Preis der Schweizerischen Schiller-Stiftung (1967+1986). Johann-Peter Hebel-Preis des Landes Baden-Württemberg (1972). Großer Literaturpreis des Kantons Berns (1977). Ehrendoktor der theologischen Fakultät der Universität Bern (1977). Großer Literaturpreis der Stadt Bern (1981). Buchpreis der Stadt Bern (1990). Kurt Tucholsky-Preis (1997). Karl Barth-Preis (2002). Berner Buchpreis (2005). Predigtpreis (2005).
- Mitglied in der Schriftsteller-Gruppe Olten.

Veröffentlichungen (Auswahl): Boulevard Bikini (1958). Republikanische Gedichte (1959). Dorfgeschichten (1960). Gedichte am Rand (1963). Abendland, Gedichte (1980, Luchterhand). Schilfgräser, Aphorismen (1985, Edition Dendron). Nachtgeschichten (1987, Luchterhand). Högerland, Erzählungen (1987). Neapel sehen, Erz. (1996, Nagel & Kimche). Im Sternzeichen des Esels, Sätze, Sprünge, Spiralen (1996, Nagel & Kimche). Kleine Zeitrevue, Erzählgedichte (1999, Nagel & Kimche). Der cherubinische Velofahrer und andere Belustigungen (2001, Jordanverlag). Der Heilige Geist ist keine Zimmerlinde (2001). Prediger Salomo, Weisheiten inmitten der Globalisierung (2002, Radius-Verlag). Woher eine Ethik nehmen? Streitgespräch (2002, Nagel & Kimche). Leichenreden (1969, Luchterhand/2001, Nagel & Kimche, Vorwort von Peter Bichsel). Zoe Zebra, Gedichte (2004, Nagel & Kimche).

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