Anja Lundholm
(Helga Erdtmann)

*28.April 1918 in Düsseldorf, +4.August 2007 in Frankfurt/Main/Hessen

Stationen u.a.: Die Mutter der in Krefeld aufgewachsenen Autorin stammt aus einer jüdischen Bankiersfamilie. Lundholms Vater, ein überzeugter Nationalsozialist, treibt seine jüdische Frau 1938 in den Selbstmord. 1944 wird sie als Widerstandskämpferin und Halbjüdin nach Ravensbrück deportiert. Sie schreibt auch unter den Pseudonymen Ann Berkley und Alf Lindström.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kulturpreis des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland (1970). Förderpreis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt (1986). Sonderpreis zum Erich-Maria Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (1991, zusammen mit Lew Kopelew). Johanna Kirchner-Medaille der Stadt Frankfurt am Main (1993). Hans Sahl-Preis (1997). Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main (1998). Wilhelm Leuschner-Medaille des Landes Hessen (1998). Niederrheinischer Literaturpreis der Stadt Krefeld (2003).

Veröffentlichungen (Auswahl): Halb und halb (1966). Morgengrauen (1970). Der Grüne (1972). Netzhocker, Roman (1977). Jene Tage in Rom, Roman (1982). Das Höllentor, Roman (1986/1988). Im Netz, Roman (1991).

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