José Jimenez Lozano

*1930 in Langa/Avila/Spanien, lebt und arbeitet bei Valladolid/Spanien

Stationen u.a.: Chefredakteur der Provinzzeitung "La Norte de Castilla".

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Essay, Reportage

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Literaturpreis der Region Kastilien-Leon (1988). Nationaler Literaturpreis (1992). Cervantes-Literatur-Preis, Spanien (2002).

Veröffentlichungen (Auswahl): Historia de un otono/Geschichten eines Herbstes (1971). El santo de mayo/Der Mai-Heilige (1976).

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Der wenig bekannte spanische Schriftsteller und Journalist José Jiménez Lozano erhält überraschend den diesjährigen Cervantes-Literaturpreis.
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Dies entschied die Jury in Madrid. «Jiménez Lozano ist ein Autor, der für die Literatur lebt», begründete der Präsident des Gremiums, Víctor García de la Concha, die Entscheidung. Der Cervantes-Preis ist die höchste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Er ist mit 90 000 Euro dotiert und wird von seiner Bedeutung her mit dem Nobelpreis verglichen.

Der 72-Jährige Jiménez Lozano ist ausserhalb Spaniens weitgehend unbekannt. Auch innerhalb seiner Heimat kennen allenfalls Literatur-Liebhaber seine Werke. Er veröffentlichte insgesamt 40 Bände von Romanen, Erzählungen, Reportagen und Gedichten. Darin befasst er sich unter anderem mit den Schwächen der menschlichen Natur und mit religiösen Themen.

Der aus dem Dorf Langa in der mittelspanischen Provinz Ávila stammende Autor war bis zu seiner Pensionierung Chefredakteur der Regionalzeitung «El Norte de Castilla» (Valladolid). 1988 wurde er mit dem Literaturpreis seiner Heimatregion Kastilien-León ausgezeichnet. 1992 erhielt er den Nationalen Literaturpreis. Zu seinen Werken gehören «Historia de un otoño» (Geschichte eines Herbstes/1971) und «El santo de mayo» (Der Mai-Heilige/1976).