Erich Loest, 2006, Foto: Doris Poklekowski

Foto: Doris Poklekowski
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Erich Loest zum Text (aus:Durch die Erde ein Riß)

*24.Februar 1926 in Mittweida/Sachsen, lebt und arbeitet in Leipzig/Sachsen

Stationen u.a.: Sohn eines Kaufmanns. 1944 Soldat im 2. Weltkrieg. 1947-50 Journalist. SED-Mitglied. Tritt in der DDR für die Demokratisierung ein. Sieben Jahre Gefängnis in Bautzen. 1979 verlässt er den DDR-Schriftstellerverband. 1981 Übersiedlung in die BRDeutschland. Lebt in Osnabrück. Gründet in Leipzig den Linden-Verlag. Seit 1994 Vorsitzender des VS Berlin.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Hans Fallada-Preis der Stadt Neumünster (1981). Marburger Literaturpreis (1984). Freiheitspreis des Bundes freier Berufe (1991). Karl-Hermann Flach-Preis (1992). Stadtschreiber Leipzig (2001). Karl Preusker-Medaille der Deutschen Literaturkonferenz (2002). Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung (2009 - gemeinsam mit Monika Maron und Uwe Tellkamp). Kulturgroschen (2010).
- Mitglied im VS.

Veröffentlichungen (Auswahl): Junge die übrig bleiben, Roman (1950). Dienst an der Grenze, Erzählung (1953). Öl für Malta, Erzählung (1968). Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene (1978). Durch die Erde ein Riß, Autobiografie (1981/2009, dtv). Pistole mit sechszehn, Erzählung (1981). Völkerschlachtdenkmal, Roman (1984). Zwiebelmuster, Roman (1985). Katerfrühstück, Roman (1992). Nikolaikirche, Roman (1995). Reichsgericht, Roman (2001, Linden). Sommergewitter, Roman (2005, Steidl/2006, Hörbuch). Der Mörder saß im Wembley-Stadion, Kriminalroman (2006).

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