Ernst Lissauer, Foto: wikipedia.org (hf0316)

Ernst Lissauer

Ernst Lissauer

*16.Dezember 1882 in Berlin, +10.Dezember 1937 in Wien

Stationen u.a.: Sohn von Hugo Lissauer. Sein Vater gehört bei der Revolution von 1848 zu den Mitbegründern der Berliner Reformgemeinde die sich für die Enthebräisierung des deutschen Judentums einsetzt. Ernst lehnt aber den Wunsch seiner Eltern, sich christlich taufen zu lassen, als "Verrat am Judentum" ab. Studiert einige Semestern Literaturgeschichte an den Universitäten Leipzig und München. Herausgeber der Zeitschrift "Front". 1924 zieht er nach Wien.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Drama, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Roter Adlerorden (1915).

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Acker (1907). Der brennende Tag, ausgewählte Gedichte (1910). Der Strom (1912). 1813, Ein Cyklus (1913, Verlag Eugen Diederichs). Gott strafe England (1916). Eckermann, Drama (1921). Yorck, Drama (1921). Die drei Gesichte, 3 Einakter (1922). Flammen und Winde, Prosa (1923). Glück in Österreich, Bilder und Betrachtungen (1925). Die Steine reden, Prosa (1936). Zeitenwende, Lyrik (1936).

Sekundärliteratur (Auswahl): -

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