Jakov Lind
(Heinz Landwirth, Jakov Chakan, Jan
Gerrit Overbeek)
*10.Februar 1927 in Wien, +16.Februar 2007 in London/GB
Stationen u.a.: Als Sohn galizisch-österreichischer Juden wird er 1938 mit einem "Kindertransport" aus Österreich nach Holland deportiert. Arbeitet später mit gefälschten Papieren als Mitarbeiter eines hohen SS-Offiziers in Nazi-Deutschland um sich der Verfolgung zu entziehen. 1950 Rückkehr nach Wien. Kommt 1954 nach London. Widmet sich lange Zeit auch der Malerei.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Hörspiel, Theaterstück, Drehbuch
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Theodor Kramer-Preis für Schreiben im Exil und Widerstand (2007).
Veröffentlichungen (Auswahl): Eine Seele aus Holz, Erzählungen (1962, Hanser). Selbstporträt (Picus-Verlag). Landschaft in Beton, Roman (1963/1997, Zsolnay). Israel, Rückkehr für 28 Tage (1972). Der Ofen, Eine Erzählung und sieben Legenden (1973). Nahaufnahme (Picus-Verlag). Im Gegenwind (1997, Picus-Verlag). Counting my steps, Autobiografie (1969).
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