Curt Letsche, Foto: wikipedia.org (hf0511)Curt Letsche
(Kurt Karl Letsche)

*12.Oktober 1912 in Zürich/Schweiz, +17.Februar 2010 in Jena/Thüringen

Stationen u.a.: Kinderjahre in der Schweiz. Ab 1920 in Ulm. Buchhändlerlehre. 1934 Heirat mit Lotte Reck. Tritt 1935 aus der SA aus und engagiert sich im antifaschistischen Widerstand. Veröffentlicht auch unter den Namen Claus Weber und C.L. Covald. 1939 Verhaftung und Verurteilung wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu sechs Jahren Zuchthaus. Zweite Ehe mit Lore Reuß. Bis 1957 Verleger in Süddeutschland.Übersiedelt 1957 in die DDR und wird hier Kreisbibliothekar im Bezirk Magdeburg. Ab 1959 freier Schriftsteller. 1971 Übersiedlung nach Jena.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, SF

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Max Reger-Kunstpreis (1969). Kunstpreis des Bezirks Suhl (1969). Vaterländischer Verdienstorden (1977). Kunstpreis des Bezirks Gera (1980).

Veröffentlichungen (Auswahl): Heinrich Lersch, Dichter und Arbeiter (1936, Ernst Schmied Verlag). Das unbekannte Gedicht (1937/38, als Hrsg.). William Shakespeare: Sei dir selber treu (1948, Vita Nuova-Verlag, hrsg. von Curt Letsche). Das Albrecht Dürer Büchlein (1949). Auch in jener Nacht brannten Lichter, Roman (1960, Verlag Neues Leben). Der graue Regenmantel, Roman (1960). Und für den Abend eine Illusion (1961). Alarm in der Nacht, Erzählung (1966). Schwarze Spitzen, Roman (1966). Das geheime Verhör, Roman (1967). Verleumdung eines Sterns, Roman (1968). Der Mann aus dem Eis, Roman (1970). Das andere Gesicht, Roman (1977). Das Schafott, Roman (1979, Greifenverlag). Der Geisterzug, Roman (1983). Zwischenfall in Zürich, Roman (1984). Chromosom X, Geschichte (1994).

Sekundärliteratur (Auswahl): -

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