Nachtkritiken von Theodor Lessing, 2006, Wallstein, hrsg. vonTheodor Lessing zum Text (Einleitung aus: Der Lärm)

*8.Februar 1872 in Hannover, +31.August 1933 in Marienbad

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Arztes. Schriftsteller und Philosoph. Studium Medizin, Literatur, Philosophie, Psychologie in Freiburg i.Br., Bonn und München. Ab 1907 Privatdozent für Philosophie und Pädagogik an der Technischen Hochschule Hannover. Wird von sudetendeutschen Nationalsozialisten ermordet.

Arbeitsgebiete: Essay, Glosse, Schriften, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): African Spirs Erkenntnislehre, Dissertation (1900). Der Lärm, Eine Kampfschrift gegen die Geräusche unseres Lebens (1908, Verlag J. F. Bergmann). Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen (1919/1983, Matthes&Seitz). Die verfluchte Kultur (1921, Beck/1981, Matthes&Seitz). Haarmann, Die Geschichte eines Werwolfs (1925). Nietzsche (1925/1985, Matthes&Seitz). Meine Tiere (1926). Blumen (1928). Der jüdische Selbsthaß, Schrift (1930/2004, Matthes&Seitz). Nachtkritiken, Kleine Schriften (2006, Wallstein-Verlag, herausgegeben und kommentiert von Rainer Marwedel).

Sekundärliteratur (Auswahl): Theodor Lessing, Philosoph-Feuilletonist-Volksbildner (Hentrich&Hentrich, von Elke-Vera Kotowski).

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