Jakob Michael Lenz, chJakob Michael Reinhold Lenz zum Text (Zerbin)

*12.(23.)Januar 1751 in Sesswegen/Livland, +24.Mai (3.oder 4.Juni) 1792 in Moskau

Stationen u.a.: Sohn eines evangelischen Pfarrers. 1771 Theologiestudium bei Kant in Königsberg. Bis 1776 Aufenthalt in Straßburg. Folgt Goethe nach Weimar. Ist mit Johann Gottfried Herder befreundet. Muss Weimar wegen eines Eklats um Herzogin Amalie verlassen. Stirbt geistig umnachtet am 24.5. oder in der Nacht vom 3. auf den 4.6.1792.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Erzählung, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Gedicht in sechs Büchern.Die Landplagen (1769). Der Hofmeister (1774, Drama). Anmerkungen übers Theater (1774). Zerbin, Erzählung (1776). Der Waldbruder, Erzählung (1776). Die Soldaten (1776, Drama). Die Freunde machen den Philosophen (1776, Drama). Der Engländer (1776, Drama). Der Landprediger, Erzählung (1777). Jakob Michael Reinhold Lenz:Werke.Dramen.Prosa.Gedichte (dtv). Jacob Michael Reinhold Lenz:Werke in zwölf Bänden. hrsg. von Christoph Weiß (2001, Röhrig-Universitätsverlag).

Sekundärliteratur (Auswahl): Jakob Michael Reinhold Lenz in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten (1977, Rowohlt, von Curt Hohoff). Bruder Lenz. Georg Büchner und die Leiden des jungen J.M.R.Lenz., Eine Spurensuche (2000, Edition Isele, von Hugo Schultz). Das Genie an der Grenze, Eine interdisziplinäre Annäherung an das klinische Profil des Jacob Michael Reinhold Lenz (2003, von Johannes Schnurr).

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