Christine Lavant zum Text (Es riecht nach Schnee...)
(Christine Habernig, geb. Thonhauser)

*4.Juli 1915 in Groß-Edling bei St. Stefan/Kärnten/Österreich, +7.Juni 1973 in Wolfsberg/Kärnten/Österreich

Stationen u.a.: Neuntes Kind einer Bergarbeiterfamilie. Armut und Krankheit begleiten ihre Kindheit. Leidet an einer entstellenden Hautkrankheit. Nahezu erblindet. Gehörgeschädigt. 1935 Kurzaufenthalt in der Landes-Irrenanstalt. 1939 Heirat mit Josef Habernig. Bedeutende österreichische Lyrikerin. Ein Lyrikpreis ist nach ihr benannt. Sie stirbt nach einem Schlaganfall.

Arbeitsgebiete: Lyrik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Georg Trakl-Preis (1954+1964). Förderpreis für Lyrik (1961). Anton Wildgans-Preis (1964). Ehrenring, St. Stefan (1965). Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur (1970).
- Ab
1967 korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz und Mitglied des PEN-Clubs.

Veröffentlichungen (Auswahl): Das Kind, Gedichte (1948, Brentano/2000, Otto-Müller-Verlag). Das Krüglein, Erz. (1949). Die unvollendet Liebe, Gedichte (1949). Baruscha, Erz. (1952). Die Bettlerschale, Gedichte (1956, Otto-Müller-Verlag). Spindel im Mond, Gedichte (1956). Der Sonnenvogel, Gedichte (1960). Wirf ab den Lehm, Gedichte (1961, Stiasny). Der Pfauenschrei, Gedichte (1962, Otto-Müller-Verlag). Hälfte des Herzens, Gedichte (1967, Bläschke). Nell, Erz. (1969, Otto-Müller-Verlag). Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus (2001, Otto-Müller-Verlag, hrsg. von Annette Steinsiek und Ursula A. Schneider). Briefe an Maja und Gerhard Lampersberg (2003, Otto-Müller-Verlag, hrsg. von Fabjan Hafner und Arno Rußegger).

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