François
La Rochefoucauld
(François VI. de La
Rochefoucauld)
*15.September 1613 in Paris, +17.März 1680 in Paris/Frankreich
Stationen u.a.: Stammt aus einer altadligen Familie, die 1622 vom Grafen- in den Herzogsstand erhoben wird. Nimmt als Offizier an den Feldzügen in Italien und Flandern teil. 1637 Bastille-Haft und Verbannung aus Paris, weil er sich an antihöfischen Intrigen beteilgt hat. Nach diversen Auseinandersetzung wird er für rechtlos erklärt und muss nach Luxemburg fliehen. 1653 Rückkehr nach Paris. Freundschaft mit der Autorin Madame de La Fayette.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Drama
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
Veröffentlichungen (Auswahl): Mémoires (1662). Réflexions ou sentences et maximes morales, Aphorismen (1664).
Sekundärliteratur (Auswahl): Zur Entstehung der „Maximen“ La Rochefoucaulds (1957, Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Westdeutscher Verlag, von Gerhard Hess). Die Maxime in der französischen Literatur, Studien zum Werk La Rochefoucaulds und seiner Nachfolger (1960, Cram, De Gruyter & Co., von Margot Kruse). La Rochefoucauld auf der Suche nach dem selbstbestimmten Geschmack (2010, Winter, von Oskar Roth).
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