Elisabeth Langgässer, BriefeElisabeth Langgässer

*23.Februar 1899 in Alzey, +25.Juli 1950 in Rheinzabern

Stationen u.a.: 1922-28 Lehrerin in Griesheim. 1929 Zieht nach der unehelichen Geburt der Tochter nach Berlin. Seit 1930 freie Schriftstellerin. 1935 Heirat mit dem Philosophen Wilhelm Hoffmann. Wird ab 1936 als Halbjüdin mit Schreibverbot belegt.  Drei weitere Töchter. Trotz MS-Erkrankung wird sie zu Zwangsarbeit im 3. Reich verpflichtet. Die Tochter Cordelia wird nach Theresienstadt und Auschwitz deportiert. Erst 1946 erfährt die Mutter, dass die Tochter überlebt hat. Ihre Tochter Cordelia Edvardson lebt in Jerusalem. Herausgeberin.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Essay, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Literaturpreis des deutschen Staatsbürgerinnenverbandes (1931). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1950, posthum).

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Wendekreis des Lammes, Gedichte (1924). Grenze:Besetztes Gebiet (1932). Herz zum Hafen – Frauengedichte der Gegenwart dar, Anthologie (1933, hrsg. von Elisabeth Langgässer). Die Tierkreisgedichte. Gang durch das Ried, Roman (1936/2001, Kranichsteiner Literaturverlag). Rettung am Rhein, Erzählungen (1938). Das unauslöschliche Siegel (1946, Claassen). Der Torso (1947). Der Laubmann (1947). Das Labyrinth (1949). Mithras, Lyrik+Prosa (S. Fischer). Märkische Argonautenfahrt, Roman (1950).

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