Horst Lange, Foto: Ursula Litzmann/www.literaturport.de (hf0907)

Horst Lange

*6.Oktober 1904 in Liegnitz, +6.Juli 1971 in München/Bayern

Stationen u.a.: Ab 1925 Studium Kunstgeschichte, Literaturgeschichte, Theaterwissenschaften, Philologie, Philologie in Berlin.  1926 Erste Veröffentlichungen in V. O. Stomps Zeitschrift "Der Fischzug". Zum literarischen Kreis, der sich um Stomps bildet, gehören neben Lange und seiner späteren Frau Oda Schaefer auch Huchel, Werner Bergengruen, für kurze Zeit Bertolt Brecht, Joachim Maass, Walther G. Oschilewski, Robert Seitz, Guido Zernatto, Jens Heimreich, Rolf Bongs, Werner Helwig, Eberhard Meckel und Hans Gebser, der in der Schweiz als Philosoph Jean Gebser bekannt wird. 1933 Zweiter Ehemann von Oda Schaefer. Soldat im 3. Reich. Schreibt auch unter dem Pseudonym Konrad Ostendorfer.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Rezension

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Lyrikpreis der Literaturzeitschrift "Die Kolonne" (1932 - gemeinsam mit Peter Huchel). Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1963). Tukan-Preis der Stadt München (1965).

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Gepeinigten, Erzählung (1933). Zwölf Gedichte (1933). Schwarze Weide, Roman (1937, Govert/1954). Auf dem östlichen Ufer, Erzählung (1939). Gesang hinter den Zäunen, Gedichte (1939). Ulanenpatrouille, Roman (1940). Das Irrlicht, Erzählung (1943, mit Illustrationen von Alfred Kubin). Die Leuchtkugel, Erzählung (1945). Der Traum von Wassilikowa und Die Frau, die sich Helena wähnte..., Theaterstücke (Premiere 1946). Windsbraut, Erzählungen (1947). Gedichte aus zwanzig Jahren (1948). Am kimmerischen Strand, Erzählungen (1948). Ein Schwert zwischen uns, Roman (1952). Verlöschende Feuer, Roman (1956). Eine Geliebte aus Luft, Gedichte (1957, mit Illustrationen von Max Hauschild). Aus dumpfen Fluten kam Gesang, Gedichte (1958).

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