Hartmut Lange, Foto: c/Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

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Hartmut Lange

*31.März 1937 in Berlin, lebt und arbeitet bei Berlin

Stationen u.a.: Schriftsteller und Dramatiker. 1939-45 wächst er in Polen auf. 1945 scheitert ein Fluchtversuch der Familie. Gefängnisaufenthalt mit der Mutter. Abschiebung nach Deutschland. 1957-60 Studium an der Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg/DDR. 1965 nach Konflikten mit der DDR-Kulturpolitik Übersiedlung nach München und dann West-Berlin. 1971 Heirat mit Ulrike Ritter.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Lied, Essay, Novelle, Erzählung, Roman, Hörspiel, Drehbuch, Theaterstück, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Förderpreis des Großen Niedersächsischen Kunstpreises (1966). Gerhart Hauptmann-Preis (1968 - gemeinsam mit Egon Menz). Prix de la littérature (1989). Literaturpreis der Konrad Adenauer-Stiftung (1998). Kester-Haeusler-Ehrengabe (2001).

Veröffentlichungen (Auswahl): Senftenberger Erzählungen (1960). Marski, Theaterstück (1962). Hundsprozeß/Herakles (1966, Suhrkamp). Die Revolution als Geisterschiff, Essays (1972). Rätselgeschichten, Kinderbuch (1973). Pfarrer Koldehoff, Theaterstück (1977). Die Unberührbare, Hörspiel (1980). Selbstverbrennung, Roman (1982, Rowohlt). Die Waldsteinsonate, Novellen (1984, Diogenes). Das Konzert, Novelle (1986). Die Stechpalme, Novelle (1993). Der Herr im Café, Erz. (1996). Italienische Novellen (1998, Schöffling&Co.). Die Bildungsreise, Novelle (2000, Diogenes). Das Streichquartett, Novelle (2001, Diogenes). Gesammelte Novellen in zwei Bänden (2002, Diogenes). Irrtum als Erkenntnis, Meine Realitätserfahrung als Schriftsteller (2002, Diogenes). Leptis Magna, Novellen (2003, Diogenes). Der Wanderer, Novelle (2005, Diogenes). Der Therapeut, Drei Novellen (2007, Diogenes).

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