Karl KrausKarl Kraus zum Text (Gerüchte)

*28.April 1874 in Gitschin/Böhmen/Tschechische Republik, +12.Juni 1936 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Papierfabrikanten. 1877 Umzug der Familie nach Wien. Bis 1898 Studium Jura, Philosophie und Germanistik in Wien. Will Schauspieler werden. Journalist. Freundschaft mit Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal. 1899 Gründung "Die Fackel". 1899 Austritt aus der jüdischen Religionsgemeinschaft. Konvertiert 1911-23 zum Katholizismus. Stirbt vereinsamt.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Essay, Drama, Satire, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Gründung der "Karl-Kraus-Gesellschaft" in Wien (1947).

Veröffentlichungen (Auswahl): Die demolierte Literatur, Satire (1897). Sprüche und Widersprüche, Aphorismen (1909). Die Chinesische Mauer, Essay (1910). Heine und die Folgen, Essay (1911). Worte in Versen, Gedichte (1916). Die letzten Tage der Menschheit, Drama (1919/1994, Büchergilde Gutenberg). Weltgericht, Essay (1919). Ausgewählte Gedichte (1920). Literatur oder Man wird doch da sehn, Operette (1921). Literatur und Lüge, Essay (1929). Die Sprache, Essay (1937). Gedichte (1989, Suhrkamp). Karl Kraus/Otto Stoessl:Briefwechsel 1902-25 (1996, Deuticke, hrsg. von Gilbert J. Carr). Feinde in Scharen. Ein wahres Vergnügen dazusein, Briefwechsel 1909-1912 Karl Kraus/Herwarth Walden (2002, Wallstein-Verlag, hrsg. von George C. Avery).

Sekundärliteratur (Auswahl): Karl Kraus (1974, Metzler, von Jens Malte Fischer). Karl Kraus. Die Biographie (2003, Piper, hrsg. von Friedrich Rothe).

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