Gertrud Kolmar
(Gertrud Chodziesner)
*1894 in Berlin, +1943 in Auschwitz
Stationen u.a.: Tochter eines Rechtsanwalts. Praktikum als Kindergärtnerin. Lehrerinnenseminar. Fremdsprachenlehrerin. 1915-16 Beziehung zu Karl Jodel. 1943 Deportation nach Auschwitz.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Briefe, Roman
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
Veröffentlichungen (Auswahl): Kolmar, Gedichte (1917, Verlag Fleischel). Die jüdische Mutter, Roman (1930/31/1999, Wallstein-Verlag). Preussisches Wappen, Gedichte (1934). Die Frau und die Tiere, Gedichte (1938). Das lyrische Werk (2003, Wallstein-Verlag, hrsg. von Regina Nörtemann). Liebesgedichte (2010, Insel).
Sekundärliteratur (Auswahl): Gertrud Kolmar, Leben und Werk (2001, Suhrkamp, hrsg. von Johanna Woltmann). Cora Berliner, Gertrud Kolmar, Hannah Arendt, Straßen am "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" ehren ihr Andenken (2005, Hentrich&Hentrich, von Sibylle Quack). Zu den Welten von Gertrud Kolmar, Texte und Abbildungen (2012, Galerie Albrecht, Berlin, Iwona Mickiewicz).
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