Annette Kolb, 2008, Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost, wikipedia.org (hf0313)Annette Kolb
(Anna Mathilda Kolb)

*3.Februar 1870 in München, +3.Dezember 1967 in München/Bayern

Stationen u.a.: Tochter eines Gartenarchitekten und einer französischen Pianistin. Sympathisiert mit der Münchner Räterepublik. 1923 zieht sie nach Badenweiler. 1933 emigriert sie nach Paris und 1941 weiter nach New York. 1936 wird sie französische Staatsbürgerin. Lebt nach dem 2. Weltkrieg in Paris, München und Badenweiler. Reist 1967 nach Israel.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Theodor Fontane-Preis (1913). Gerhart Hauptmann-Preis (1931). Literatur-Kunstpreis der Stadt München (1951). Goethe-Preis der Stadt Frankfurt (1955). Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRDeutschland (1959). Ritter der französischen Ehrenlegion (1961). Bayerischer Verdienstorden (1961). Literaturpreis der Stadt Köln (1961). Pour le mérite für Wissenschaft und Künste (1966). Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRDeutschland mit Stern (1966).
- Seit 1950 Mitglied in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Veröffentlichungen (Auswahl): Kurze Aufsätze (1899). Das Exemplar, Roman (1913). Zarasto, Erinnerungen an 1917/18 (1921). Wera Njedin, Erzählungen und Skizzen (1924). Beschwerdebuch, Essays (1932). Daphne Herbst, Roman (1928). Die Schaukel, Roman (1934). Blätter in den Wind, Essays (1954). Memento, Erinnerungen an die Emigration (1960). Zeitbilder, Erinnerungen 1906-64 (1964).

Sekundärliteratur (Auswahl): Annette Kolb und Israel (1970, Lothar Stiehm Verlag, von Elazar Benyoetz). Annette Kolb, Eine literarische Stimme Europas (2000, Ulrike Helmer Verlag, von Charlotte Marlo Werner). Annette Kolb, Dichterin zwischen den Völkern (2002, dtv, hrsg. von Armin Strohmeyer). „Ich mußte es auf meine Weise sagen“ Annette Kolb (1870–1967), Leben und Werk (2006, Verlag Literarische Tradition, von Jürgen Schwalm).

Buchbestellung I home I e-mail 0103-0313 © LYRIKwelt