Heinrich von Kleist, Historisches Portrait von Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist im Alter von 23 Jahren, s/w Foto eines Gemaeldes, wohl von Peter Friedel 1801, aus Privatsammlung; Reproduktion und Copyright: foto-poklekowski

Heinrich von Kleist
Repro: Doris Poklekowskii

www.foto-poklekowski.de

Heinrich von Kleist zum Text (Der Branntweinsäufer...) zum Text (Die Fabel ohne Moral) Hintergrund-Information: Zum 200. Todestag von Heinrich Kleist
(Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist)

*(10.)18.Oktober 1777 in Frankfurt/Oder, +21.November 1811 am Stolper Loch/Kleiner Wannsee/Potsdam

Stationen u.a.: Der Sohn eines preußischen Majors wird nach eigenen Angaben am 10.Oktober 1777 geboren. Gymnasium. 1792 Potsdamer Garderegiment. Teilnahme am Rheinfeldzug. 1797 Leutnant. 1799 freiwilliger Abschied vom Militärdienst. 1799/1800 Studium Philosophie, Physik, Mathematik, Staatswissenschaft in Frankfurt/Oder. Reisen  nach Dresden, Paris und in die Schweiz. 1802-03 lebt er in Weimar bei Wieland. Er lernt Goethe und Schiller kennen. 1804 Staatsdienst. 1807-09 in Dresden Mitherausgeber des "Phöbus". 1810 in Berlin. Mitherausgeber "Berliner Abendblätter. Wählt den Freitod gemeinsam mit der unheilbar kranken Henriette Vogel.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Robert Guiskard, Fragment (1802). Die Familie Schroffenstein, Theaterstück (1803). Der zerbrochene Krug, Komödie (1803). Amphitryon, Lustspiel (1807). Jeronimo und Josephe oder Das Erdbeben von Chili, Novelle (1807). Penthesilea, Tragödie (1808). Die Hermannsschlacht, Drama (1808). Katechismus der Deutschen (1809). Prinz Friedrich von Homburg, Drama (1809). Michael Kohlhaas, Erzählung (1810). Die Marquise von O., Novelle (1810). Der Findling, Erzählung (1810). Der Zweikampf, Erzählung (1810). Das Käthchen von Heilbronn, Drama (1810). Sämtliche Werke, 22bändig (2011, Stroemfeld Verlag).

Sekundärliteratur (Auswahl): Komik und Humor bei Heinrich von Kleist, Ein Beitrag zur Klärung der geistigen Struktur eines Dichters (1937, Ebering Verlag, von Curt Hohoff). Kleist , Biografie (1939/1951, Bertelsmann,von Bernt von Heiseler). Heinrich von Kleist in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten (1958, Rowohlt, von Curt Hohoff). Heinrich von Kleist – Das absolute Ich (1960, von Günter Blöcker). Heinrich von Kleist.Im Netz der Wörter (1999, Matthes&Seitz, von Lászlo F. Földényi - Übertragung Akos Doma). Heinrich von Kleist:Der zerbrochene Krug, Interpretation (2001, Reclam, hrsg. von Ulrich Schödlbauer). Kleist, Eine Biographie (2003, Wallstein-Verlag, hrsg. von Rudolf Loch). Heinrich von Kleist. Leben, Werk, Wirkung (2011, Suhrkamp BasisBiographie, von Wilhelm Amann). Heinrich Kleist, Biografie (2011, S. Fischer, von Günter Blamberger). Kleist, ein Leben (2011, Insel Verlag, von Peter Michalzik). Kleist - Ein Leben, Biografie (2011, von Anna Maria Carpi).

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