Rainer Kirsch

*17.Juli 1934 in Döbeln, lebt und arbeitet in Berlin

Stationen u.a.: 1953-57 Studium Geschichte, Philosophie in Halle und Jena. Wird wegen »abweichender ideologischer Auffassungen« von der Universität verwiesen. Hilfsarbeiter in einer Druckerei. Chemiearbeiter. Seit 1961 freier Schriftsteller. 1963-65 Studium am Literaturinstitut Leipzig. Gehört zu den Autoren der "Sächsischen Dichterschule". 1965 Heirat mit der Schriftstellerin Sarah Kirsch. 1968 Trennung von Sarah Kirsch. Wird 1973 aus der SED ausgeschlossen. 1990 Präsident des DDR-Schriftstellerverbands.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Drama, Erzählung, Übersetzung, Essay, Hörspiel, Nachdichtung, Kinderbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kester Haeusler-Ehrengabe. F. C. Weiskopf-Preis. Wilhelm Müller-Literaturpreis des Landes Sachsen-Anhalt (2001).
- Seit 1975 Mitglied im P.E.N. der DDR, Mitglied im Schriftstellerverband der DDR, seit 1990 Mitglied der Akademie der Künste der DDR bzw. ab 1993 Akademie der Künste Berlin-Brandenburg und seit 1998 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Veröffentlichungen (Auswahl): Gespräch mit dem Saurier, Gedichte (1965 - gemeinsam mit Sarah Kirsch). Heinrich Schlaghands Höllenfahrt, Komödie (1973). Ausflug machen, Gedichte (1980). Ordnung im Spiegel, Essays (1985). Sauna oder Die fernherwirkende Trübung, Erzählungen (1985). Kunst in Mark Brandenburg, Gedichte (1989, Hanser). Die Talare der Gottesgelehrten, Essay (1999).

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