Sarah Kirsch, 2001, Foto: c DVASarah Kirsch zum Text (Die Kibitze...) zum Text (Ich habe es gewusst...) zum Text (Ein weißer Schmetterling...) zum Text (aus:Tatarenhochzeit) Hintergrund-Information: Zum 70.Geburtstag von Sarah Kirsch Hintergrund-Information: Jean-Paul-Preis ohne Sarah Kirsch
(Ingrid Hella Irmlinde Bernstein)

*16.April 1935 in Limlingerode/Harz, lebt und arbeitet in Tielenhemme/Eider/Schleswig-Holstein

Stationen u.a.: Tochter eines Fernmeldemechanikers. Nach dem Abitur Arbeit in einer Zuckerfabrik. 1954-58 Biologie-Studium in Halle. 1963-65 Literatur-Studium am Institut für Literatur "Johannes R. Becher", Leipzig. 1960 Heirat mit dem Schriftsteller Rainer Kirsch. 1968 Übersiedlung von Halle nach Ost-Berlin. Trennung von Rainer Kirsch. 1976 Protest gegen die Ausweisung von Wolf Biermann. 1977 Übersiedlung aus der DDR in die BRDeutschland. Freie Schriftstellerin.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Heinrich Heine-Literatur-Preis (1974). Petrarca-Preis (1976, gemeinsam mit Ernst Meister). Österreichischer Preis für Europäische Literatur (1980). Kritikerpreis (1982). Friedrich Hölderlin-Preis, Bad Homburg (1984). Ida Dehmel-Preis der GEDOK (1992). Literaturpreis der Konrad Adenauer-Stiftung (1993). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1996). Annette von Droste-Hülshoff-Preis. Stadtschreiberin von Mainz. Peter  Huchel-Preis. Kulturpreis des Kreises Dithmarschen (2000). Jean Paul-Preis (2005). Johann-Heinrich Voß-Preis (2006).

Veröffentlichungen (Auswahl): Gespräch mit dem Saurier, Gedichte (1965 - gemeinsam mit Rainer Kirsch). Landaufenthalt, Gedichte (1967). Die Vögel singen im Regen am Schönsten (1968, Aufbau). Gedichte (1969). Zaubersprüche, Gedichte (1972, Aufbau). Es war ein merkwürdiger Sommer (1974, Claassen). Landaufenthalt, Gedichte (1977, Langewiesche-Brandt). Die Pantherfrau, Erzählungen (1973, Aufbau/1975, Langewiesche-Brandt). Rückenwind, Gedichte (1976/1977, Langewiesche-Brandt). Musik auf dem Wasser, Gedichte (1977, Reclam). Katzenkopfpflaster, Gedichte (1978, dtv). Wintergedichte (1978). Drachensteigen (1979, Langewiesche-Brandt). La Pagerie, Gedichte (1980, DVA). Erdreich, Gedichte (1982, DVA). Katzenleben, Gedichte (1984, DVA). Irrstern, Prosa (1986, DVA). Allerlei-Ruh, Chronik (1988, DVA). Schneewärme, Gedichte (1989, DVA). Das simple Leben (1994, DVA). Bodenlos, Gedichte (1996, DVA). Gesammelte Werke in 5 Bänden (1999, DVA). Beim Malen bin ich weggetreten, Aquarelle, Bilder, Zeichnungen (2000, DVA). Sarah Kirsch entdeckt Christoph Wilhelm Aigner (2001, Europa-Verlag). Schwanenliebe, Gedichte (2001, DVA). Islandhoch, Tagebuchbruchstücke (2002, Steidl). Tartarenhochzeit (2003, DVA). Sämtliche Gedichte (2005, DVA). Kommt der Schnee im Sturm geflogen, Prosa (2005, DVA). Kuckuckslichtnelken, Prosa (2006, Steidl). Regenkatze, Tagebuchaufzeichnungen (2007, DVA).

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