Hans Keilson, 2005, Foto: Ekko von Schwichow

Foto: Ekko von Schwichow
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Hans Keilson zum Text (aus:Da steht mein Haus) Hintergrund-Information: Zum Merck-Preis 2005 Hintergrund-Information: Zum Tod von Hans Keilson

*12.Dezember 1909 in Freienwalde an der Oder, +31.Mai 2010 in Hilversum/Niederlanden

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Textilhändlers. 1928-34 Medizin-Studium. 1934 Staatsexamen. 1936 Emigration in die Niederlande. Ab 1940 Mitglied des niederländischen Widerstands im Untergrund. 1979 Promotion. Nervenarzt und Psychoanalytiker. 1985-88 Präsident des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. 1996 Franz-Rosenzweig-Gastprofessur der Universität Kassel. Wohnt in Bussum bei Amsterdam/Niederlanden.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Wissenschaftliche Schrift

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Silberne Medialle der Internationale de Resistance. Ehrendoktorwürde der Universität Bremen. Bundesverdienstkreuz. Elise M. Hayman-Preis der IPA (1999). Ehrenbürger von Bad Freienwalde (1990). Johann-Heinrich Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2005). Moses Mendelssohn-Medaille (2007). WELT-Literaturpreis (2008).
- Seit 1999 korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und seit 2006 Ehrenmitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland.

Veröffentlichungen (Auswahl): Das Leben geht weiter, Roman (1933, S. Fischer). Komödie in Moll, Erz. (1947, Querdio/S. Fischer). Der Tod des Widersachers, Roman (1959). Sequentielle Traumatisierung bei Kindern (1979). Sprachwurzellos, Gedichte (1986). Hans Keilson:Werke in zwei Bänden (2005, S. Fischer, hrsg. von Heinrich Detering und Gerhard Kurz). Da steht mein Haus, Erinnerungen (2011, S. Fischer).

Sekundärliteratur (Auswahl): Gedenk und vergiß - im Abschaum der Geschichte...Trauma und Erinnern.Hans Keilson zu Ehren (2001, edition diskord, hrsg. Marianne Leuzinger-Bohleber und Wolfdietrich Schmied-Kowarzik).

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