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| Foto: Ekko von Schwichow www.schwichow.de |
*12.Dezember 1909 in Freienwalde an der Oder, +31.Mai 2010 in Hilversum/Niederlanden
Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Textilhändlers. 1928-34 Medizin-Studium. 1934 Staatsexamen. 1936 Emigration in die Niederlande. Ab 1940 Mitglied des niederländischen Widerstands im Untergrund. 1979 Promotion. Nervenarzt und Psychoanalytiker. 1985-88 Präsident des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. 1996 Franz-Rosenzweig-Gastprofessur der Universität Kassel. Wohnt in Bussum bei Amsterdam/Niederlanden.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Wissenschaftliche Schrift
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
Silberne Medialle der Internationale de Resistance. Ehrendoktorwürde der
Universität Bremen. Bundesverdienstkreuz. Elise M. Hayman-Preis der IPA (1999).
Ehrenbürger von Bad Freienwalde (1990).
Johann-Heinrich Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2005).
Moses Mendelssohn-Medaille
(2007). WELT-Literaturpreis (2008).
- Seit 1999 korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und
Dichtung und seit 2006 Ehrenmitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren
im Ausland.
Veröffentlichungen (Auswahl): Das Leben geht weiter, Roman (1933, S. Fischer). Komödie in Moll, Erz. (1947, Querdio/S. Fischer). Der Tod des Widersachers, Roman (1959). Sequentielle Traumatisierung bei Kindern (1979). Sprachwurzellos, Gedichte (1986). Hans Keilson:Werke in zwei Bänden (2005, S. Fischer, hrsg. von Heinrich Detering und Gerhard Kurz). Da steht mein Haus, Erinnerungen (2011, S. Fischer).
Sekundärliteratur (Auswahl): Gedenk und vergiß - im Abschaum der Geschichte...Trauma und Erinnern.Hans Keilson zu Ehren (2001, edition diskord, hrsg. Marianne Leuzinger-Bohleber und Wolfdietrich Schmied-Kowarzik).
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