Lajos Kassák

*21.März 1887 in Érsekùjvár, heute Nové Zámky/Slowakei, +22.Juli 1967 in Budapest/Ungarn

Stationen u.a.: Schlossergehilfe, dann Eisenarbeiter in Budapester Werken und Werkstätten. Teilnahme an den politischen Kämpfen der Gewerkschaften. 1909-10 zu Fuß von Budapest nach Paris. 1915-16 Redakteur der ersten ungarischen avantgardistischen Zeitschrift A Tett (Die Tat). 1916-25 Redakteur der Zeitschrift Ma (Heute). 1919 Mitglied des Schriftstellerdirektoriums der Räterepublik. 1920 Emigration in Wien, 1926 Rückkehr nach Ungarn. Ab 1949 zum Schweigen verurteilt, 1953 Ausschluss aus der Partei. 1956 Rückkehr ins Literaturleben.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, bildende Kunst

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kossuth-Preis (1965).

Veröffentlichungen (Auswahl): MA-Buch (1923, Vorwort von Andreas Gáspár/1999, Der Sturm, Faksimile-Ausgabe). Als Vagabund unterwegs, Erinnerungen (1979, Volk und Welt - Übertragung Friederika Schag). Laßt uns leben in unserer Zeit, Gedichte, Bilder und Schriften zur Kunst (1989, Corvina). Das Pferd stirbt und die Vögel fliegen aus, Poem. (1989, Wieser - Übertragung Robert Stauffer).

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