Nikolai Kantchev, Foto: privat (0808, Fedia Filkova)Nikolai Kantchev zum Text (БЯЛА ВРАНА) zum Text (Weißer Rabe) zum Text (КРАСОТА) zum Text (БЯЛА ВРАНА)

*1936 in Bjala Voda, +2007 in Sofia/Bulgarien

Stationen u.a.: Bulgarischer Dichter. Studium der Bulgarischen Philologie an der Sofioter Universität ''St. Kliment Ochridski''. Seit 1957 als freischaffender Dichter. Publikationsverbot zwischen 1968 und 1980. 1972 Heirat mit der Lyrikerin Fedia Filkova. Stirbt an einem Gehirnschlag. Gedichte von Nikolai Kantchev sind in verschiedene Sprachen übersetzt worden - Gedichtbände und Gedichte in Auswahl , z. T. in bilingualer Form, erschienen in Deutschland (Berlin, Poesiealbum 238), Österreich, Polen, Holland, Tschechien, Serbien, Slovenien, Makedonien, Georgien, Schweiz, Italien, Spanien, USA, Frankreich. Kantchev übertrug Werke von Henri Michaux, Guillevic, Yves Bonnefoy, André du Bouchet, Michel Deguy, Bernard Noël, Claude Michel Cluny, Claude Esteban, André Velter, Kenneth White, Ezra Pound, William Carlos Williams, E. E. Cummings, Czesłav Miłosz, Zbigniew Herbert, Adam Zagajewski, Gennadii Ajgi u.a. in ’s Bulgarische.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Bulgarische Nationalpreise für Literatur.
- Seit 2001 Mitglied der Weltakademie für Dichtung, Verona/Italien.

Veröffentlichungen (Auswahl): Anwesenheit (1965). Wie ein Senfkorn (1968). Botschaft eines Fußgängers (1980). Ich stütze mich auf Luftgeflimmer (1981). Nachtwächter der Morgenröte (1983). Die Hundeblume beißt nicht, sondern duftet (1984). Wellen der Wahrscheinlichkeit (1985). Mit jedem Augenblick einhergehen (1986). Mit Sonne auf dem Herzen (1988). Die Zeit, die allen zugeteilt (1989). Im Wald ist einer (1990). Fingerabdrücke des Yeti (1991). Der Ball der Unschuldigen (1992). Im Flug des präparierten Vogels (1993). Pappeln für Pfahlhäuser im Himmel (1993). Die weiße Akazie aus Weißkirchen (1994). Im weißen Raum der Unendlichkeit (1994). Unterm Zeltdach des Propheten (1995). Galaktisieren der Leere (1996). Musik aus Sphären, ich hör, Gedichte, 2sprachig (1996). Childe Harold, lange danach (1997), Das Lächeln der Sphinx (1998). Das Wanderleben des Zöllners (2000). Mit einer Halskrause aus Stein, einem Mühlstein (2003). Auf dem Wege nach Damaskus ohne Damaszenersäbel (2004). Der Flug der Engel, dieser Tanz vor Freude (2005). Der Wind blättert einen Kalender ohne Daten (2007 postum).

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