Mascha Kaléko, Biografie, 2007, dtv

Mascha Kaléko zum Text (Betrifft:Erster Schnee)
(Golda Malka Aufen)

*7.Juni 1907 (1912) in Chrzanów/Galicien, +21.Januar 1975 in Zürich/Schweiz

Stationen u.a.: Tochter jüdischer Eltern. Die Familie übersiedelt 1918 nach Berlin. Ab 1925 für die „Arbeiterfürsorge der jüdischen Organisationen Deutschlands“ tätig und Abendkurse in Philosophie und Psychologie. 1928 Heirat mit dem Philologen Saul Aron Kaléko.1935 Ausschluss aus der Reichsschrifttumskammer und Berufsverbot. 1938 Scheidung und Emigration in die USA. 1940-1973 zweite Ehe mit Chemjo Vinaver. 1944 Amerikanische Staatsbürgerschaft. Lehnt die Annahme des Fontane-Preises ab, weil das Jury-Mitglied Hans Egon Holthusen SS-Mitglied war. 1966 Übersiedlung nach Israel. Verliert 1968 ihren Sohn. Stirbt an einem Krebsleiden.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Fontane-Preis (1959).

Veröffentlichungen (Auswahl): Lyrisches Stenogrammheft, Gedichte (1933). Kleines Lesebuch für Große (1934). Verse für Zeitgenossen (1945). Verse in Dur und Moll (1967). Das himmelgraue Poesie-Album (1968). Wie's auf dem Mond zugeht (1971). In meinen Träumen läutet es Sturm, Gedichte (1977). Heute ist morgen schon gestern (1980). Der Gott der kleinen Webfehler (1981). Papagei und Mamagei (1982, arani). Ich bin von anno dazumal (1984). Ein paar leuchtende Jahre (2003, dtv, hrsg. von Gisela Zoch-Westphal).

Sekundärliteratur (Auswahl): Mir ist zuweilen so als ob das Herz in mir zerbrache, Leben und Werk Mascha Kalékos im Spiegel ihrer sprachwörtlichen Dichtung (2007, Verlag Peter Lang). Mascha Kaléko, Biografie (2007, dtv, hrsg. von Jutta Rosenkranz).

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