Erich KästnerErich Kästner zum Text (Die Welt ist rund...) Hintergrund-Information: Gudrun Norbisrath über Erich Kästner

*23.Februar 1899 in Dresden, +29.Juli 1974 in München/Bayern

Stationen u.a.: Ab 1917 Soldat im 1. Weltkrieg. Bankbeamter. Redakteur. Studium Germanistik, Geschichte, Philosophie, Theatergeschichte. 1925 Promotion zum Dr. phil. Seit 1927 freier Schriftsteller. 1927 Umzug nach Berlin. 1933 werden seine Bücher verboten und verbrannt. Er emigriert nicht und veröffentlicht seine Bücher im Ausland. Schreibt unter verschiedenen Pseudonymen während der Nazizeit, z. B. unter Berthold Bürger, Robert Neuner, Hans Brühl und Eberhard Foerster. 1945-48 Feuilletonredakteur der "Neuen Zeitung". 1951 Gründung des Kabaretts "Die kleine Freiheit" und Wahl zum Präsidenten des PEN-Zentrums.1966 Rückzug aus dem Literaturbetrieb. Sein Grab liegt auf dem Bogenhausener Friedhof in München.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Kinderbuch, Drehbuch, Theaterkritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Bundesfilmpreis für "Das doppelte Lottchen" (1950). Literaturpreis der Stadt München (1956). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1957). Hans-Christian Andersen-Medaille (1960). Ehrenpräsident des PEN-Zentrums (1963). Goldener Igel, Sofia (1966). Literaturpreis der Deutschen Freimaurer (1968). Lessing-Ring (1968). Kultureller Ehrenpreis der Stadt München (1970). Ehrenmünze der Stadt München (1974).
- Seit 1951 Mitglied im P.E.N. und seit 1969 Mitglied in der Wilhelm Busch-Gesellschaft.

Veröffentlichungen (Auswahl): Herz auf Taille, Gedichte (1927). Emil und die Detektive, Kinderbuch (1929). Lärm im Spiegel (1929). Ein Mann gibt Auskunft (1930). Pünktchen und Anton, Jugendbuch (1931). Der 35. Mai, Roman (1931). Fabian, Roman (1931). Gesang zwischen den Stühlen, Gedichte (1932). Das fliegende Klassenzimmer, Kinderbuch (1933/2003, Dressler). Drei Männer im Schnee, Roman (1935). Lyrische Hausapotheke, Gedichte (1936). Georg und die Zwischenfälle, Erzählung (1938/ab 1949 unter dem Titel Der kleine Grenzverkehr). Till Eulenspiegel, Nacherzählung (1938). Bei Durchsicht meiner Bücher (1946). Zu treuen Händen (1949). Das doppelte Lottchen, Jugendbuch (1949). Die Konferenz der Tiere, Kinderbuch (1949/1998, Atrium Verlag). Die Schule der Diktatoren (1957). Notabene 45, Ein Tagebuch (1961). Der kleine Mann (1963).

Sekundärliteratur (Auswahl): Das verschwiegene Werk - Erich Kästners Mitarbeit an Theaterstücken unter Pseudonym von Stefan Neuhaus (2000, Königshausen & Neumann). Ein Dichter gibt Auskunft, 121 Gedichte (2003, Atrium Verlag, ausgewählt und mit einem Essay von Marcel Reich-Ranicki).

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