Gert Jonke, 2002, ©Foto: Marko Lipus

Gert Jonke, Foto: Marko Lipus
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Gert Jonke zum Text (aus:Insektarium) zum Text (aus:Der ferne Klang) zum Text (Und Sie werden sehen...) Hintergrund-Information: Zum Tod von Gert Jonke

*8.Februar 1946 in Klagenfurt/Österreich, +4.Januar 2009 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Sohn einer Pianisten und eines Instrumentenbauers. Studium Germanistik, Geschichte, Philosophie, Musikwissenschaft an der Universität Wien. 1970 Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart. Aufenthalte in Berlin, Hamburg, London, Argentinien und Frankfurt.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Roman, Essay, Theaterstück, Drehbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Stadtschreiber in Graz. Ingeborg Bachmann-Preis (1977). manuskripte-Preis des Landes Steiermark (1984). Österreichischer Würdigungspreis (1987). Internationaler Bodenseepreis (1987). Erich Fried-Preis, Wien (1997). Franz Kafka-Literatur-Preis (1997). Preis der Preußischen Seehandlung, Berlin (1998). Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur (2001). Nestroy-Preis für das beste Theaterstück (2003). Kleist-Preis (2005). Arthur Schnitzler-Preis, Wien (2006). 2011 wird ein nach ihm benannter Literaturpreis ins Leben gerufen.
- Mitglied im "Forum Stadtpark", Graz.

Veröffentlichungen (Auswahl): Himmelstraße - Erdbrustplatz oder Das System von Wien (1999, Residenz). Es singen die Sterne, Theaterstück (Residenz). Sanftwut oder Der Ohrenmaschinist, Theaterstück (Residenz). Erwachen zum großen Schlafkrieg, Erz. (Residenz). Insektarium, Skizzen (2001, Jung und Jung). Der ferne Klang, Roman (2002, Jung und Jung). Redner rund um die Uhr, Eine Sprechsonate (2003, Jung und Jung). Geometrischer Heimatroman, Roman (1969, Suhrkamp/2004, Jung und Jung). Seltsame Sache, Theaterstück (2005, Ruhrtriennale Duisburg). Die versunkene Kathedrale, Theaterstück (2005, Akademietheater Wien). Schule der Geläufigkeit, Erzählung (2006, Suhrkamp). Strandkonzert mit Brandung, Georg Friedrich Händel, Anton Webern, Lorenzo Da Ponte (2006, Jung und Jung). Alle Gedichte (2010, Jung und Jung, hrsg. und Nachwort von Klaus Amann).

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